HOFER-„Kunde“ verputzt Produkte noch im Geschäft: Diskonter wendet sich an ihn
Beim HOFER in der St. Veiter Straße in Klagenfurt hat sich offenbar jemand umgetrieben, der die Produkte noch vor der Kassa verkostet und gleich auch gänzlich verputzt hat.
Bei einem 5 Minuten-Lokalaugenschein zeigt ein Schild, welche „Taten“ so begangen worden sind. Daraus hört man auch eine ganze Portion Sarkasmus. So schreibt das HOFER-Team des Standorts in der Kärntner Landeshauptstadt etwa: „An unsere geschätzten Feinschmecker im Verkaufsraum: Es freut uns, dass unsere Produkte so unwiderstehlich sind, dass sie schon während des Einkaufs verkostet werden müssen.“
Wo gehst du gerne einkaufen?
HOFER: „Noch beeindruckender ist allerdings…“
Und die leeren Verpackungen hat besagte Person oder besagte Personen nicht einfach so im Mülleimer entsorgt, nein. Auch hierfür hat das Schild eine sarkastische Antwort: „Noch beeindruckender ist allerdings die kreative Idee, die leeren Verpackungen direkt in den Regalen zu entsorgen.“ Am Schild sind übrigens auch einige leere Verpackungen selbst befestigt. Dabei handelt es sich mutmaßlich eben um jene Ware, die noch vor Ort im Geschäft verspeist und ausgetrunken worden ist – etwa eine leere Packung Räucherlachs, Käse, Brombeeren und ein Getränk.
„Beim nächsten Besuch dürfen Sie gerne…“
Abschließend hofft man, mit folgenden Worten bei den Personen ein offenes Ohr zu finden, die das gemacht haben: „Beim nächsten Besuch dürfen Sie gerne auch den revolutionären Schritt wagen, die Ware erst zu bezahlen und den Müll in den Mülleimer werfen. Vielen Dank!“ Rein rechtlich handelt es sich in solchen Fällen übrigens um Diebstahl.