Brand in Klagenfurter Hochhaus: Wohnungen stark verraucht
Bei Arbeiten in einem Hochhaus in der Waidmannsdorfer Straße in Klagenfurt geriet am Mittwoch Isoliermaterial in Brand. Mehrere Wohnungen waren verraucht, eine Person wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Am Mittwoch, dem 16. September, wurde die Berufsfeuerwehr Klagenfurt zu einem Hochhaus in der Waidmannsdorfer Straße gerufen. Dort war in einem Installationsschacht ein Brand ausgebrochen. Eine Fachfirma führte zu diesem Zeitpunkt Heißarbeiten durch. Dabei fing Isoliermaterial im Schacht Feuer. Ein Mitarbeiter reagierte sofort. „Der Mitarbeiter reagierte rasch und konnte den Brand mit einem Kleinlöschgerät erfolgreich ablöschen“, berichtet die Berufsfeuerwehr Klagenfurt am Wörthersee.
Starker Rauch
Obwohl die Flammen bereits gelöscht waren, war der Einsatz damit noch nicht vorbei. Durch den Brand hatte sich starker Rauch entwickelt. Die Einsatzkräfte kontrollierten deshalb alle zwölf Wohnungen des betroffenen Gebäudes. Einige Bewohner waren zu Hause, andere Wohnungen standen zu diesem Zeitpunkt leer. Diese mussten laut Feuerwehr im Einvernehmen mit der Polizei gewaltsam geöffnet werden.
Wohnungen verraucht
Bei den Kontrollen zeigte sich, dass mehrere Wohnungen teilweise stark verraucht waren. Die Feuerwehr machte die betroffenen Bereiche wieder rauchfrei. Währenddessen konnten die Bewohner ihre Wohnungen vorübergehend nicht betreten. Zusätzlich hatte der Brand die Brandmeldeanlage ausgelöst. Dadurch blieb auch der Aufzug während des gesamten Einsatzes außer Betrieb.
Person betreut
Im Zuge des Einsatzes wurde auch eine Person an den Rettungsdienst übergeben. Weitere Angaben zu ihrem Zustand machte die Berufsfeuerwehr nicht. Insgesamt waren die Einsatzkräfte rund zwei Stunden vor Ort. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden. „Durch das rasche und umsichtige Eingreifen konnte eine Ausbreitung verhindert werden“, so die Berufsfeuerwehr Klagenfurt am Wörthersee.