Aus für das Klagenfurter Stadtcafé mit Jahresende
Das Klagenfurter Stadtcafé der Diakonie stellt mit Ende des Jahres seinen Betrieb ein. Ganz erloschen ist die Hoffnung jedoch nicht.
Das von der Diakonie de La Tour betriebene Stadtcafé in der Klagenfurter Lidmanskygasse steht vor dem endgültigen Aus. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, stellt die Einrichtung mit Ende dieses Jahres ihren Betrieb offiziell ein.
Förderung eingestellt
Seit mehr als zwei Jahrzehnten verband das Stadtcafé Gastronomie mit einem integrativen Ausbildungsauftrag: Rund 55 Jugendliche mit Beeinträchtigungen erhielten dort eine Berufsausbildung zu Restaurantfachkräften. Die Schließung zeichnete sich bereits ab, als Anfang 2026 bekannt wurde, dass die bisherige finanzielle Unterstützung wegfällt – wir berichteten ausführlich. Trotz Bemühungen seitens der Diakonie, neue Wege für den Fortbestand zu finden, blieb die Suche nach einer Lösung ohne Erfolg.
Hoffnung lebt weiter
Ganz erloschen ist die Hoffnung jedoch nicht: Laut dem Medienbericht werde derzeit geprüft, ob das Stadtcafé künftig in Kombination mit der angrenzenden Galerie de La Tour weiterhin als inklusiver Ort der Begegnung genutzt werden kann.