Skip to content
/ ©StadtKommunikation/Zangerle
Bild auf 5min.at zeigt Jürgen Schneider, Dr. Wolfgang Hafner, Bürgermeister Christian Scheider, Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Vizebürgermeister Ronald Rabitsch, Magistratsdirektorin Mag. Isabella Jandl, Teresa Steininger Ph.D. und Stadträtin Sandra Wassermann,
Jürgen Schneider, Wolfgang Hafner, Bürgermeister Christian Scheider, Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Vizebürgermeister Ronald Rabitsch, Magistratsdirektorin Isabella Jandl, Teresa Steininger und Stadträtin Sandra Wassermann nahmen am Zukunftsdialog 2026 teil.

Klimaneutral bis 2040: Klagenfurt setzt auf grüne Zukunft & Wirtschaft

Beim Zukunftsdialog im Lakeside Spitz diskutierten internationale Experten über Klagenfurts Vorreiterrolle als grüne Smarte Stadt.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
2 Minuten Lesezeit(287 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Unter dem Motto „Klagenfurt moves forward“ kamen am Montag nationale und internationale Experten im Veranstaltungszentrum Lakeside Spitz zusammen. Im Zentrum des Zukunftsdialogs stand eine zentrale Frage: Welchen konkreten Nutzen zieht die Landeshauptstadt aus ihren umfangreichen Klimaschutzmaßnahmen und der Teilnahme an der EU-Cities Mission „100 klimaneutrale und smarte Städte bis 2030“? Die Kernerkenntnis der Fachtagung: Klimaschutz und eine gewinnbringende Wirtschaftsschöpfung schließen einander nicht aus – sie sind die Basis für künftigen Standorterfolg und hohe Lebensqualität.

Investitionen in die Zukunft des Standorts

„Seit 2011 setzt Klagenfurt bereits auf Klimaschutz. Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien, moderne Mobilität oder klimafitte Stadtentwicklung sind gleichzeitig Investitionen in Innovation, regionale Wertschöpfung und zukunftsfähige Arbeitsplätze“, hob Bürgermeister Christian Scheider hervor. Auch Klima- und Umweltschutzreferent Vizebürgermeister Patrick Jonke betonte die Notwendigkeit konkreter Schritte: Es gelte, Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtverwaltung zu vernetzen, um wirtschaftliche Chancen der Klimaanpassung voll zu nutzen. Vizebürgermeister Ronald Rabitsch verwies zudem auf Begrünungs- und Entsiegelungsprojekte im Rahmen der Initiative „COOL DOWN Klagenfurt“.

Vorreiterrolle im öffentlichen Verkehr und bei Gesetzen

Stadträtin Sandra Wassermann zog eine positive Zwischenbilanz beim öffentlichen Verkehr: Die Fahrgastzahlen in Klagenfurt konnten bereits drei Jahre früher als geplant verdoppelt werden. Mit der neuen Klär- und Biogasanlage stehen zudem weitere wichtige Großprojekte in den Startlöchern. Rückenwind gibt es auch von Bundesseite: Mit dem neuen Entwurf für ein verbindliches Klimagesetz wird Klimaneutralität bis 2040 angestrebt. Jürgen Schneider vom Bundesministerium unterstrich, dass Vorreiter-Städte wie Klagenfurt durch attraktivere Standortbedingungen belohnt werden. Laut Umweltökonomin Sigrid Stagl (WU Wien) verursache ein „Weiter wie bisher“ durch Wetterextreme und Ressourcenknappheit volkswirtschaftlich weit höhere Kosten als aktiver Klimaschutz.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes