Pörtschach krempelt Essensversorgung für Kinder um
Was kommt für Pörtschachs Kinder auf den Teller? Darüber wurde im Gemeinderat zuletzt abgestimmt. Nun gibt es eine knappe Mehrheit für einen Plan, der die Essensversorgung grundlegend verändern soll.
Beim Mittagessen für die Kleinsten in Pörtschach soll sich künftig etwas ändern: Kindergarten, Kindertagesstätte und in weiterer Folge auch die Volksschule sollen über eine gemeinsame Küche mit frisch vor Ort zubereiteten Mahlzeiten versorgt werden. Derzeit gibt es unterschiedliche Modelle: Im Kindergarten wird vor Ort gekocht, während die Kindertagesstätte von einem externen Anbieter beliefert wird.
Knappe Mehrheit für Beschluss
Für den entsprechenden Grundsatzbeschluss gab es im Gemeinderat nur eine knappe Mehrheit. Eingebracht wurde der aktuelle Antrag von FPÖ-Gemeindevorstand Florian Pacher. Laut seiner Aussendung stimmten vier FPÖ-, drei SPÖ- und zwei Grünen-Mandatare sowie zwei Gemeinderäte der ÖVP dafür. Die übrigen acht ÖVP-Mandatare hätten dem Antrag nicht zugestimmt. Damit gibt es nun einmal eine Grundlage. Wie die gemeinsame Essensversorgung konkret umgesetzt werden soll, muss jedoch noch ausgearbeitet werden.
Pacher forderte gemeinsame Versorgung
Pacher hatte bereits zuvor eine gemeinsame Versorgung von Kindergarten und KITA vorgeschlagen. „Damit könnten wir die Qualität der Verpflegung erhöhen und gleichzeitig die Kosten für die Eltern reduzieren“, so Pacher. Ende 2025 beschloss der Gemeinderat stattdessen, den Verpflegungsbeitrag im Kindergarten von 60,80 auf 103 Euro pro Monat und Kind anzuheben. Hintergrund war laut damaligem Gemeinderatsprotokoll unter anderem die Angleichung an die Kosten in der KITA.