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/ ©pixabay / Chronomarchie
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist eine Person bzw. die Hände dieser Person, die eine leere Geldtasche aufhält.
Vier Arbeiter aus Hollabrunn mussten um ihren Lohn kämpfen.

Sie gingen jeden Tag zur Arbeit – bezahlt wurden sie aber nicht

Gleich vier Arbeiter müssen um ihren Lohn kämpfen. Von der Firma wurden sie monatelang vertröstet. Als sie sich schließlich an die Arbeiterkammer wandten, meldete das Unternehmen Insolvenz an. Es geht um fast 110.000 Euro.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
1 Minute Lesezeit(199 Wörter)
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Monatelang wurden vier Arbeiter einer Montagefirma aus Hollabrunn (Niederösterreich) immer wieder vertröstet. Bereits im vergangenen Juli und August warteten sie vergebens auf ihren Lohn. Im September gab es zwar noch einmal Geld, doch ab Oktober wurde gar nichts mehr ausbezahlt. Auch das Weihnachtsgeld und viele geleistete Überstunden blieben offen.

Firma meldet Insolvenz an

„Wir forderten die offenen Beträge zunächst direkt bei der Firma ein. Reaktion gab es keine“, informiert die Arbeiterkammer Niederösterreich. Deshalb mussten die Ansprüche vor dem Arbeitsgericht eingeklagt werden. Doch nur kurze Zeit später meldete die Firma Insolvenz an. Damit war die Geschichte noch nicht zu Ende: Bei den weiteren Beratungen stellte sich heraus, dass auch andere Beschäftigte teilweise seit Monaten kein Geld mehr erhalten hatten.

„Sie wussten nicht wovon sie leben sollten“

Die Arbeiterkammer meldete deshalb die Ansprüche der Mitarbeiter beim Insolvenzentgeltfonds an, damit die ausstehenden Gelder so rasch wie möglich ausbezahlt werden können. „Die Betroffenen wussten irgendwann nicht mehr, wovon sie leben sollten. Alleine bei diesen vier Betroffenen reden wir hier von fast 110.000 Euro an offenen Ansprüchen“, erklärt Bezirksstellenleiter Martin Feigl.

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