Einbruch in Mittelschule Mauer geklärt – Jugendliche ausgeforscht
Anfang Mai wurde die Mittelschule Mauer verwüstet und bestohlen. Nach Ermittlungen der Polizeiinspektion Ulmerfeld-Hausmening konnten nun mehrere minderjährige Jugendliche aus der Region ausgeforscht werden.
Der Vorfall ereignete sich an einem Wochenende Anfang Mai. Die damals noch unbekannten Täter drangen über ein gewaltsam geöffnetes Fenster in das Schulgebäude ein. Drinnen durchsuchten und verwüsteten sie mehrere Räume. Eine Reinigungskraft entdeckte das Chaos schließlich am Montagmorgen. „Durch intensive Ermittlungen konnten mittlerweile mehrere minderjährige Jugendliche aus der Region ausgeforscht werden“, so die Stadtgemeinde Amstetten (Niederösterreich).
„Nulltoleranz gegenüber Vandalismus und Sachbeschädigung“
Wie sich im Zuge der polizeilichen Ermittlungen herausstellte, bedienten sich die Jugendlichen an Getränken aus einem Kühlschrank, stahlen diverse Gegenstände und richteten erheblichen Sachschaden an. Nun konnten die minderjährigen Verdächtigen aus der Region ausgeforscht werden. Der Amstettner Ortsvorsteher Manuel Scherscher findet nach dem Ermittlungserfolg klare Worte: „In Amstetten gilt Nulltoleranz gegenüber Vandalismus und Sachbeschädigung. Jeder Euro, den wir in Sicherheit und Polizei investieren, zahlt sich doppelt aus.“
Weitere Maßnahmen
Als Reaktion auf solche Vorfälle kündigt die Stadt bereits konkrete Maßnahmen an. „Mit der geplanten Übersiedelung der Stadtpolizei an den Bahnhof Amstetten setzen wir den nächsten wichtigen Schritt, damit sich die Menschen in unserer Stadt sicher fühlen können“, so Scherscher weiter. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Gerhard Riegler bedankte sich der Ortsvorsteher ausdrücklich bei den zuständigen Beamten der Polizeiinspektion Ulmerfeld-Hausmening. In einer gemeinsamen Stellungnahme betonten die Beiden: „Auf die Arbeit unserer Polizei ist Verlass. Die Ermittlungen wurden mit großer Akribie und viel Engagement geführt – und das nicht nur in diesem Fall, sondern das ganze Jahr über.“