Drei Tote bei Marchfeldkanal-Tragödie: Was jetzt alles bekannt ist
Wie bereits berichtet, sind vor wenigen Tagen drei Wiener mit ihren Stand-up-Paddles am Marchfeldkanal unterwegs gewesen. Sie sollten nicht mehr zurückkommen, alle drei sind verstorben. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse.
Am 24. Juni 2026 hatte eine besorgte Mutter auf einer Wiener Polizeiinspektion eine Vermisstenanzeige erstattet. Sie konnte ihren 27-jährigen Sohn nämlich nicht mehr erreichen. Nach ersten Informationen hatte der junge Mann zwei Tage davor, am 22. Juni 2026, gemeinsam mit zwei Freunden einen Stand-up-Paddle-Ausflug am Marcheldkanal geplant. Seither war er nicht mehr erreichbar.
Großangelegte Suche am 24. Juni angelaufen
Im Bereich einer Wehranlage im Gemeindegebiet von Gerasdorf bei Wien (Niederösterreich) konnten dann zwei Stand-up-Paddle-Boards und persönliche Gegenstände der Vermissten aufgefunden werden, berichtet die Polizei. Eine großangelegte Suchaktion – unter anderem von Polizisten aus Wien und Niederösterreich, einer Polizeidrohne, Diensthunde und Feuerwehrkräfte aus beiden Bundesländern – musste am 24. Juni kurz nach Mitternacht wegen der Dunkelheit vorerst abgebrochen werden.
Flugpolizei entdeckt zwei Leichen, Dritte war in der Nähe
Tags darauf wurde die Suche dann intensiv fortgesetzt, gegen 8.45 Uhr hat die Besatzung eines Hubschraubers der Flugpolizei dann zwei leblose Personen im Marchfeldkanal im Bereich der Seyringer Straße gefunden. Wenig später konnte auch noch eine dritte leblose Person gesichtet werden. Für alle drei kam jede Hilfe zu spät, sie konnten nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden, so die Beamten.
Leichen werden jetzt obduziert
Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 27-, einen 28- und einen 29-jährigen Mann aus Wien. Nun soll eine Obduktion der drei Leichname noch durchgeführt werden. Aktuell geht man bei der Polizei jedenfalls von einem tragischen Unfallgeschehen aus.