Erneuter Granatenfund in St. Pölten: Entminungsdienst musste anrücken
Am Kaiserspitz sicherten Einsatzkräfte die Fundstelle weiträumig ab. Da Röntgenbilder unklar blieben, transportierte der Entminungsdienst die Granate ab.
Schon wieder sorgt ein Relikt aus vergangenen Tagen für Aufsehen in Rekawinkel (Niederösterreich): Erst wenige Wochen nach der kontrollierten Sprengung einer Handgranate durch das Cobra-Entschärfungsteam in einem lokalen Waldstück wurden die Einsatzkräfte erneut zu einem gefährlichen Fund gerufen.
Verpackt und mitgenommen
Dieses Mal schlug man am Kaiserspitz Alarm. Vor Ort sperrten die Helfer die Einsatzstelle großräumig ab und bauten vorsorglich eine Löschleitung auf, wie „NÖN“ berichtet. Nach einer genauen Erkundung der Lage entschied sich der Entminungsdienst jedoch gegen eine Sprengung vor Ort. Da die Dämmerung bereits eingebrochen war und eine Röntgenuntersuchung kein eindeutiges Ergebnis lieferte, wurde die Granate schließlich sicher verpackt und für den Abtransport mitgenommen.