Monteur wird gefeuert – Ex-Chef will ihm März-Lohn streichen
Erst wurde ein 32-jähriger Niederösterreicher, der erst knapp ein halbes Jahr im Job war, im Krankenstand gefeuert, dann sollte auch sein Gehalt für März nicht mehr ausgezahlt werden. Die Arbeiterkammer intervenierte erfolgreich.
Etwas mehr als ein halbes Jahr lang war ein 32-jähriger Niederösterreicher bei einer Metallbaufirma in der Montage angestellt. Nachdem er krank wurde, wurde er wenig später gekündigt. Zum Kündigungszeitpunkt war er noch im Krankenstand, berichtet nun die Arbeiterkammer (AK). Und damit nicht genug: „Noch im selben Monat meldete sich der ehemalige Arbeitgeber telefonisch mit der nächsten schlechten Nachricht.“ Dieser wollte nämlich das Gehalt für März nicht auszahlen.
„Wir haben sofort eine Intervention beim Dienstgeber eingeleitet“
Daraufhin wurde reichte es dem 32-Jährigen und er ging zur zuständigen Arbeiterkammer-Bezirksstelle. Und der Bezirksstellenleiter erinnert sich noch ganz genau und bezeichnet die Entscheidung laut einem Facebook-Posting als „wichtig“: „Wir haben sofort eine Intervention beim Dienstgeber eingeleitet, die die Firma auch akzeptierte.“ So erhielt der Betroffene schließlich mehr als 5.000 Euro. Das Geld setzt sich zusammen aus der ausstehenden Lohnzahlung für März und dem anteiligen Urlaubs- sowie Weihnachtsgeld.