Wasserstoffanlage der OMV in Bruck an der Leitha kostet 600 Millionen Euro
600-Millionen-Euro-Großprojekt: Die OMV baut in Bruck an der Leitha eine der größten Wasserstoffanlagen Europas. Unterstützt durch ein 450-Millionen-Euro-Darlehen der EIB, soll die Anlage Ende 2027 ans Netz gehen.
Grünes Licht für das 600-Millionen-Euro-Wasserstoffprojekt der OMV in Niederösterreich: Die Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt den Bau der Anlage mit einem Darlehen über 450 Millionen Euro. Das Joint Venture mit der emiratischen Masdar soll bis Ende 2027 ans Netz gehen.
Die Wasserstoffanlage
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Das Projekt: Wasserstoff-Elektrolyseanlage der OMV und Masdar (Abu Dhabi) in Bruck an der Leitha.
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Finanzierung: 600 Mio. Euro Gesamtkosten, abgesichert durch ein 450-Mio.-Euro-Darlehen der EIB (Vize: Karl Nehammer).
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Zeitplan: Inbetriebnahme für Ende 2027 geplant.
OMV ist mit Abu Dhabi eng verbunden
An dem Gemeinschaftsunternehmen hält die OMV die Mehrheit von 51 Prozent, während Masdar 49 Prozent übernimmt und dafür einen dreistelligen Millionenbetrag investiert. Voraussetzung sind die finalen Verträge sowie die Freigaben der Eigentümer und Behörden. Nach Angaben der OMV werden die letzten Verträge derzeit fertiggestellt. Sobald diese abgeschlossen sind, kann das Gemeinschaftsunternehmen ins Firmenbuch eingetragen werden. Die OMV ist eng mit Abu Dhabi verzahnt: Die staatliche ADNOC hält 24,9 Prozent an der OMV. Zudem bündelten beide Konzerne kürzlich ihre Chemiesparten im neuen Branchenriesen Borouge International – dem weltweit viertgrößten Kunststoffproduzenten.
Wird zu den größten Anlagen Europas zählen
Ab 2028 soll die Anlage jährlich bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff aus Ökostrom (Wind, Sonne, Wasser) liefern. Eine 22 Kilometer lange Pipeline transportiert den Wasserstoff direkt in die OMV-Raffinerie Schwechat, wo er den bisherigen fossilen Wasserstoff aus Erdgas in der Produktion ersetzt.