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/ ©Fotomontage: Canva
Symbolfoto
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Mann mit den armen verschränkt, dahinter halten zwei Hände einige 50-Euro-Scheine.
Der Niederösterreicher ging zur AK, die sich für ihn einsetzte.

49-Jähriger gekündigt: Kampf um 100 Überstunden bringt ihm tausende Euro

Ein technischer Angestellter aus dem Bezirk Mödling (Niederösterreich) war 13 Jahre lang für seine Firma tätig, ehe man sich von ihm trennte. Erst die Arbeiterkammer (AK) hat dann alle seine Rechte durchgesetzt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(175 Wörter)
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Der 49-jährige Niederösterreicher wurde von seiner Firma gekündigt und wandte sich daraufhin an die Arbeiterkammer (AK). Dort wurden die Unterlagen, die er mit hatte, genau geprüft und es stellte sich heraus: „Ein Großteil der Montagezulagen für längere Außeneinsätze und zahlreiche Überstunden wurden ihm nie ausbezahlt“, so die AK-Experten.

Montagezulagen und Überstunden

Während die Firma nach der Intervention zumindest die Montagezulagen der vergangenen drei Jahre – immerhin mehr als 1.800 Euro – zurückzahlte, war der Rest bereits verjährt. Aber damit nicht genug, waren auch noch 100 Überstunden offen, die eben noch nicht verfallen waren. Ein außergerichtlicher Vergleich brachte dem 49-Jährigen in dem Fall weitere 6.000 Euro.

„Oft geht es um wenige Monate…“

Die AK rät nun dennoch, dass man bei offenen Zahlungen nicht zu lange zuwarten sollte. AK-Bezirksstellenleiterin Susanna Stangl dazu: „Oft geht es um wenige Monate, innerhalb derer Ansprüche geltend gemacht werden müssen. Erfolgt das zu spät, verfallen sie.“

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