Rene will ein Leben retten, bekommt 8 Jahre später den Anruf
Vor mehr als acht Jahren, am 4. November 2017, hat beim ASV Haidershofen/Behamberg in Niederösterreich eine Typisierungsaktion stattgefunden. Aus dieser ging nun ein möglicher Lebensretter hervor.
Mehr als acht Jahre ist es her, als sich Rene aus Ertl (Bezirk Amstetten, Niederösterreich) typisieren lassen hat. Im Jahr 2026 wurde er schließlich vom Verein Geben für Leben kontaktiert. Erst da wurde ihm so richtig bewusst, wie wichtig seine Entscheidung damals gewesen ist. Der nun 27-Jährige erzählt nun: „Meine Typisierung lag schon einige Jahre zurück und ich hatte sie zwischenzeitlich komplett vergessen. Umso mehr überraschte mich der Anruf, ob ich denn noch bereit wäre, meine Stammzellen zu spenden.“ Für Rene war das aber überhaupt keine Frage, er wollte unbedingt einer Frau aus dem Südosten der USA eine zweite Chance auf ein Leben schenken.
Stammzellspender erinnert sich: „Würde es sofort wieder machen“
Im Juni 2026 war es dann schließlich so weit. „Die Mobilisierungsspritzen hatten bei mir so gut wie keine Nebenwirkungen und auch die Spende selbst habe ich sehr gut vertragen, ähnlich wie eine klassische Blutspende“, erinnert sich der Niederösterreicher, der es „sofort wieder machen“ würde. Er hofft gleichzeitig, „dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden“.
So kannst auch du wie Rene potentiell ein Leben retten
Und das ist eigentlich auch gar nicht so schwierig oder aufwändig. Die einzigen Bedingungen: Man muss bei der Typisierung zwischen 16 und 45 Jahre alt und gesund sein. Die Typisierung kann dabei auf zwei Arten stattfinden. Entweder macht man es wie Rene und geht zu einer von vielen Aktionen, die regelmäßig überall in Österreich stattfinden, oder man lässt sich das Set nach Hause schicken und macht das ganze selbst. Dazu sei gesagt: Es dauert nur wenige Minuten. Alles dazu könnt ihr auch hier auf der Website von Geben für Leben nachlesen.