Julia (47) hat Mann an Krebs verloren, rettet jetzt anderen Menschen
2024 hat sich die heute 47-jährige Julia im Rahmen einer Typisierungsaktion bei einem Vespatreffen in Klosterneuburg (Niederösterreich) typisieren lassen. Zwei Jahre später wurde sie dann kontaktiert.
„Ich habe mich im April 2024 kurz vor meinem 45. Geburtstag in meiner Heimatstadt typisieren lassen“, erinnert sich die Niederösterreicherin nun. Da sie bereits am oberen Ende der Altersgrenze für potentielle Spender war, habe sie gar nicht mehr damit gerechnet. Zwei Jahre nach der Aktion wurde sie dann aber tatsächlich angerufen, es gab einen Match. Und die nun 47-Jährige zögerte nicht: „Mein genetischer Zwilling braucht meine Hilfe, selbstverständlich war ich bereit.“
„Dafür bin ich so dankbar“
Sie selbst habe vor einigen Jahren ihren Ehemann an Krebs verloren, ihm konnte man damals nicht mehr helfen. „Aber ‚meinem Patienten‘ konnte ich durch meine Stammzellenspende eine echte Chance auf Heilung geben. Und dafür bin ich so dankbar, es macht mich unsagbar glücklich“, erzählt Julia. Und: „Für mich schließt sich mit meiner Spende nun ein wunderschöner Kreis. Es ist ein wundervolles und erfüllendes Gefühl, wenn man einem Menschen Hoffnung auf Genesung schenken darf. Ich würde das sofort wieder tun.“ Die 47-Jährige hat mit ihrer Spende einem Mann aus Europa Hoffnung auf ein weiteres Leben gegeben.
Wie auch du ein Leben retten kannst
Das kannst übrigens ganz einfach auch du machen. Eine Typisierung geht nämlich sowohl einfach als auch schnell. Die einzigen Voraussetzungen für die Typisierung: Man muss unter 45 Jahre alt und gesund sein. Das kann man dann auch ganz alleine und für sich selbst zu Hause machen oder bei einer Typisierungsaktion. Alle Infos dazu gibt es hier online auf der Seite von Geben für Leben.