Dramatische Notlandung in Seitenstetten: Gyrocopter gerät nach Aufprall in Brand
Schrecksekunden am Flugplatz Seitenstetten: Nach einem abrupten Leistungsverlust des Motors musste ein Gyrocopter am Dienstagmittag auf einer nahegelegenen Wiese notlanden. Das Fluggerät setzte hart auf und fing Feuer.
Gegen 13.30 Uhr hob der Gyrocopter am 4. August 2026 ab, ehe der 70-jährige Pilot aus dem Bezirk Mödling (Niederösterreich) bereits kurz nach dem Start einen Notruf absetzte. Wegen des rapide nachlassenden Motorschubs leitete er umgehend eine Notlandung mittels Autorotation auf einer angrenzenden Wiese ein. Aufgrund einer zu geringen Fluggeschwindigkeit setzte das Gerät jedoch aus einigen Metern Höhe hart auf dem Boden auf.
Copilot rettet Pilot aus brennendem Wrack
Der 75-jährige Copilot aus dem Bezirk Wiener Neustadt konnte sich nach dem Aufprall selbstständig befreien. Dann zog er den schwer verletzten Piloten aus dem Sitz – wenige Augenblicke bevor das Fluggerät aus noch ungeklärter Ursache von selbst Feuer fing. Die rasch eingetroffene Freiwillige Feuerwehr brachte den kleinräumigen Brand schnell unter Kontrolle.
Beide Insassen verletzt
Während der Pilot mit schweren Verletzungen in das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert wurde, brachte der Rettungsdienst den leicht verletzten Copiloten in das Landesklinikum Amstetten. Die genauen Ursachen für den Motorausfall sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.