Brand-Inferno bei 40 Grad: Vier Personen verletzt, darunter ein Floriani
Bei sengender Hitze von knapp 40 Grad im Bezirk Bruck/Leitha ist am Dienstagnachmittag ein verheerendes Feuer ausgebrochen. 140 Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen die Flammen. Vier Personen wurden verletzt.
Ein verheerender Großbrand hat am gestrigen Dienstagnachmittag, dem 4. August 2026, in Margarethen am Moos (Bezirk Bruck an der Leitha, Niederösterreich) drei Wohnhäuser erfasst und zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Bei extremen Witterungsbedingungen mit Temperaturen knapp um die 40 Grad, extremer Trockenheit und starkem Wind breitete sich das Feuer rasch aus. Vier Personen, darunter ein Feuerwehrmann, erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Der Feuerwehrmann kam glücklicherweise mit leichten Verletzungen davon.
Feuer soll im Zubau eines Wohnhauses ausgebrochen sein
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer im Zubau eines Wohnhauses aus bisher ungeklärter Ursache aus. Die Flammen griffen innerhalb kürzester Zeit auf den Dachstuhl eines benachbarten Wohnhauses sowie auf Büsche und Bäume in den umliegenden Gärten über. Durch einen umfassenden Löschangriff in allerletzter Sekunde konnten die Einsatzkräfte das vollständige Übergreifen auf ein drittes Wohnhaus verhindern – hier entstand lediglich geringer Sachschaden.
Schwieriger Löscheinsatz unter Extrembedingungen
Insgesamt standen 140 Feuerwehrfrauen und -männer von zahlreichen Feuerwehren mit 35 Fahrzeugen im Einsatz. Die Bekämpfung des Brandes stellte die Kräfte vor enorme Herausforderungen:
Schwerste Bedingungen für die Einsatzkräfte:
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Abgebrochener Innenangriff: Wegen zu hoher Gefahr für die Atemschutztrupps musste der Innenangriff eingestellt werden. Die Bekämpfung erfolgte über mehrere Löschleitungen im Außenangriff.
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Einsatz über Drehleitern: Um den Brand gezielt einzudämmen, öffneten die Einsatzkräfte das Dach über zwei Drehleitern und löschten die Glutnester von oben ab.
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Komplexe Wasserversorgung: Da die örtliche Wasserversorgung an ihre Grenzen stieß, wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Zudem verlegten die Kräfte eine knapp 400 Meter lange Zubringleitung von einem nahegelegenen Bewässerungsteich.
Spezialkräfte und Drohnen im Einsatz
Unterstützung erhielten die örtlichen Feuerwehren durch ein Großlöschfahrzeug des Flughafens Wien, zwei Drehleitern sowie Drohnen der Exekutive und der Feuerwehr, die Lagebilder aus der Luft lieferten. Um ein Wiederflammen des Feuers zu verhindern, trägt eine Fachfirma das stark beschädigte Dach des am schwersten betroffenen Wohnhauses derzeit ab. Die genaue Brandursache ist noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.