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Foto auf 5min.atzeigt einen Brandeinsatz.
Mit mehreren Rohren bekämpften die Feuerwehren den Scheunenbrand in Zellerndorf und verhinderten ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude.

Scheune und Nebengebäude in Brand: Scheune und Nebengebäude in Brand

Eine brennende Scheune und Flammen im Dachstuhl eines Nebengebäudes forderten am Samstag die Feuerwehren in Zellerndorf (NÖ). Besonders die alte Bausubstanz erschwerte die Löscharbeiten.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(403 Wörter)
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Am Samstag, dem 8. August, wurden die Feuerwehren der Gemeinde Zellerndorf und der Stadt Retz zu einem Scheunenbrand in Zellerndorf alarmiert. Im dicht verbauten Ortsgebiet standen eine Scheune sowie der Dachstuhl eines Nebengebäudes in Brand. Wegen der engen Verbauung ließ Einsatzleiter Josef Putz das HLF3 Zellerndorf unmittelbar auf die Rückseite des Anwesens fahren. Von dort aus begannen die Einsatzkräfte mit dem Schutz der angrenzenden Gebäude. Die kurz darauf eintreffenden Feuerwehren nahmen gleichzeitig die Brandbekämpfung von der Vorderseite auf.

Nachbarhäuser geschützt

Das rasche Eingreifen zeigte Wirkung: Eine Ausbreitung der Flammen auf die Nachbargebäude konnte verhindert werden. Gleichzeitig behielten die Einsatzkräfte auch jene Häuser im Auge, die nicht unmittelbar vom Feuer betroffen waren. Deren Dachböden wurden laufend mit Wärmebildkameras kontrolliert. Mit mehreren Rohren wurde ein umfassender Löschangriff durchgeführt. Dadurch konnte der Brand innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden.

Foto auf 5min.atzeigt einen Brandeinsatz.
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Beim Scheunenbrand in Zellerndorf standen 98 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen im Einsatz.

Heu erschwerte das Löschen

Doch damit war der Einsatz noch nicht beendet. Eine besondere Herausforderung stellte die Bausubstanz dar. Teile der Geschoßdecke waren als sogenannter Mausboden ausgeführt und mit Heu beziehungsweise Stroh verfüllt. Dadurch war es deutlich schwieriger, mögliche Brandherde vollständig abzulöschen. Schweres Gerät konnte die Brandstelle zudem nicht erreichen, weshalb sich die Geschoßdecke nur eingeschränkt großflächig öffnen ließ.

Schaum gegen Glutnester

Gemeinsam mit der im Bezirk Hollabrunn neu eingeführten Führungsunterstützungseinheit unter Markus Zahlbrecht wurde deshalb der Einsatz eines Mittelschaumrohres beschlossen. Die betroffene Geschoßdecke wurde großflächig mit einer Schaumdecke bedeckt. Dadurch sollten verbliebene Brandherde im Mausboden beziehungsweise in der Strohfüllung erstickt werden. Gegen 18 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Die unterstützenden Feuerwehren rückten daraufhin wieder ein.

Kontrollen bis 21.30 Uhr

Für die Feuerwehr Zellerndorf war der Einsatz damit noch nicht vorbei. Sie blieb bis etwa 21.30 Uhr vor Ort und führte laufend Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen mit der Wärmebildkamera durch. Bevor auch das HLF3 die Einsatzstelle verließ, wurde der betroffene Bereich nochmals mit einem Schaumteppich abgedeckt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Insgesamt standen 98 Mitglieder der Feuerwehren Deinzendorf, Platt, Retz, Watzelsdorf und Zellerndorf mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom Bezirksfeuerwehrkommando Hollabrunn mit Führungsunterstützung und Presseteam sowie von Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Elmer. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei Zellerndorf und das Rote Kreuz Retz.

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