Wiener rast mit Motorrad über B11 und kracht bei Kreuzung in Auto
Freitagabend, am 7. August 2026, sind zwei Motorradfahrer vor der Polizei geflüchtet, einer der beiden hatte einen schweren Unfall auf der B11 im Bezirk Bruck an der Leitha (Niederösterreich).
Im Gemeindegebiet von Maria-Lanzendorf (Bezirk Bruck an der Leitha, Niederösterreich) haben Polizisten bereits Freitagabend, am 7. August 2026 gegen 22.30 Uhr, rund acht Motorräder wahrgenommen, die auf der B11 deutlich zu schnell unterwegs waren. Die Beamten wollten daraufhin eine Verkehrskontrolle durchführen, zwei der Motorradfahrer beschleunigten ihre Fahrzeuge jedoch weiter, woraufhin die Einsatzkräfte nach wenigen Sekunden den Sichtkontakt verloren haben.
Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
In der Folge stellten sie im Kreuzungsbereich der B11 mit der L2003 einen Unfall fest, an dem eines der beiden geflüchteten Motorräder beteiligt war, heißt es in dem Bericht. Dieser dürfte das Rotlicht der Ampelanlage missachtet haben, wie die Polizei vermutet, und in das Auto eines 23-jährigen Niederösterreichers gekracht sein. Der 23-jährige Motorradfahrer aus Wien wurde bei dem Unfall schwer verletzt und ins Universitätsklinikum Wiener Neustadt gebracht. Sowohl der Autofahrer als auch seine beiden Mitfahrerinnen im Alter von 18 und 21 Jahren (beide aus Wien) wurden leicht verletzt ins Krankenhaus nach Baden gebracht. Die Ermittlungen hinsichtlich des zweiten geflüchteten Motorradfahrers laufen noch. Der verunfallte 23-jährige Wiener wird der Staatsanwaltschaft angezeigt.