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Symbolfoto
Das Foto auf www.5min.at zeigt Schweine.
Bis zu 1.000 Schweine könnten in dem Betrieb verendet sein.

Hunderte Schweine tot: Horror-Hof in Niederösterreich wird geschlossen

Im Bezirk Amstetten (Niederösterreich) wurden kürzlich hunderte tote Schweine entdeckt. Tatsächlich soll es sogar einen Fehlbestand von rund 1.000 weiteren Tieren geben, auch Kannibalismus kann nicht ausgeschlossen werden.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(206 Wörter)
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Mittlerweile hat sich laut Berichten auch die Polizei eingeschalten und ermittelt deshalb. Dabei soll der Landwirt mit den Tieren überfordert gewesen sein, der Betrieb wird in jedem Fall geschlossen, eine Anzeige wird ihm ebenfalls ins Haus flattern. Was aber war geschehen?

Schweine seit Jahresbeginn nicht gefüttert?

Nachbarn hatten bereits am 24. Juli einen Verwesungsgeruch gemeldet, auf den die Polizei und auch die Amtstierärztin reagiert haben. Dem Betrieb wurde ein Besuch abgestattet. Was sie finden sollten, damit haben wohl alle nicht gerechnet. Vor Ort seien 400 verendete bzw. zum Teil bereits verweste Schweine gewesen, erklärt die Polizei gegenüber dem ORF. Nur noch 88 Tiere waren in dem Betrieb am Leben. Die Schweine seien laut Medienberichten möglicherweise bereits seit Jahresbeginn nicht gefüttert worden.

Waren es deutlich mehr als 400 verendete Schweine?

Mit Blick auf die An- und Verkaufslisten des Betriebs hat man überhaupt einen Fehlbestand von rund 1.000 Tieren errechnet. Diesbezüglich laufen derzeit die Ermittlungen. Im Betrieb habe man jedenfalls Knochen aufgefunden. Das und die Tatsache, dass die Tiere eben lange nicht gefüttert worden sein dürften, lässt auch einen Kannibalismus-Verdacht zu. Der Landwirt wird jedenfalls wegen Tierquälerei angezeigt, weitere Konsequenzen werden geprüft.

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