Mit 61 Jahren: Vollblut-Trompeter stirbt nach kurzer, schwerer Krankheit
Der bekannte, niederösterreichische Vollbluttrompeter Peter Fridecky ist nicht mehr. Er hat sein Können mehrfach unter Beweis gestellt - unter anderem im Begleitorchester von Falco.
Der für seine Trompetenkünste bekannte Vollblutmusiker Peter Fridecky ist am Wochenende im Alter von nur 61 Jahren verstorben. Eine kurze, schwere Krankheit hat den „Musiker mit Leib und Seele“, wie er von seiner Familie beschrieben wird, aus dem Leben gerissen. Mit der Trompete – die ihn schließlich unter anderem in das Begleitorchester von niemand geringerem als etwa Falco und Ludwig Hirsch bringen sollte – hat er übrigens schon mit zehn Jahren in Wiener Neustadt an der Musikschule angefangen. Neben Big Bands, in denen der Verstorbene gespielt hat, hater 1993 etwa auch die „Blaskapelle Fridecky“ gegründet.
Familie findet Trost in Musik von Peter Fridecky
Seine Freude an der Musik hat er also nicht für sich behalten – und das bis zuletzt nicht, als er als Musiklehrer am BRG in der Gröhrmühlgasse (Wiener Neustadt, Niederösterreich) tätig war. Neben seiner Liebe für die Musik hatte er auch eine Liebe fürs Wandern und Bergsteigen entwickelt und war unter anderem ausgebildeter Wanderführer. Seine Familie trauert um den Verstorbenen und spricht laut Medienberichten von einem „unbeschreiblichen Verlust“ und einem „unermesslichen Schmerz“. Der Trost nach seinem Ableben sei für die Familie klar: „seine Musik“.