Es bleibt die Erinnerung: Gemeinde trauert um ehemaligen Bürgermeister
Der Bürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) ist mit nur 61 Jahren verstorben. Die Trauer innerhalb der Bevölkerung ist groß.
Gerald Matzinger war zwischen 2013 und 2020 Bürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde Groß-Siegharts. Sein Tod hinterlässt nun eine große Lücke. Der weit über die Gemeindegrenzen hinaus geschätzte Kommunalpolitiker ist am 18. August 2026 im Alter von nur 61 Jahren verstorben. Er hat die Waldviertler Heimatgemeinde über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt und war vielen unter dem Spitznamen „Gery“ bekannt.
Matzinger engagierte sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus
Ab 2005 engagierte sich Matzinger als SPÖ-Gemeinderat. 2009 rückte er für den verstorbenen Stadtrat Herbert Anderle nach und wurde bereits im März 2010 Vizebürgermeister. Von April 2013 bis 2020 leitete er schließlich als Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde. Matzingers Wirkungskreis reichte weit über die eigene Gemeinde hinaus, was seine Rollen im Zukunftsraum Thayaland, im Waldviertler Grenzland und im Wasserverband Thaya-Mittellauf zeigen. 2020 folgte der Rückzug aus der Politik – ein gesundheitlich bedingter Schritt.
„Auch wenn es nicht immer einfach war, war es dennoch eine sehr schöne Zeit, aber die Gesundheit geht jetzt vor.“ Gerald Matzinger, damals gegenüber „MeinBezirk“
Am 28. August wird Abschied genommen
Die Gemeinde trauert um Gerald Matzinger. Die Aufbahrung findet am Freitag, 28. August, ab 12 Uhr in der Stadtpfarrkirche Groß-Siegharts statt, gefolgt vom Trauergottesdienst um 14.30 Uhr. Wie Achleitner betont, steht in diesen schweren Stunden das Andenken an den Menschen im Vordergrund. Die Erinnerung an „Gery“, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, wird weiterleben.