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/ ©K.Kracher/4nature
Bild auf 5min.at zeigt einen Biber
Der WWF kritisiert die geplante Anhebung der Biber-Abschussquoten in Niederösterreich.

Niederösterreich will Abschuss von 600 Bibern pro Jahr erlauben

Der WWF läuft gegen die geplante Überarbeitung der Biber-Verordnung Sturm. Künftig sollen bis zu 600 Biber pro Jahr getötet werden dürfen – die Naturschützer sprechen von einem „Freibrief“.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(171 Wörter)
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Der WWF Österreich übt Kritik an der geplanten Verschärfung der Biber-Verordnung in Niederösterreich. Ein vorgelegter Entwurf sieht vor, dass die Obergrenze für Abschüsse auf bis zu 600 streng geschützte Biber pro Jahr angehoben werden soll – das entspricht einer Steigerung um 50 Prozent. Der Biber sei ein unverzichtbarer „Naturbaumeister“, dessen Feuchtgebiete sowohl bei Hochwasser als auch bei Dürren als wichtiger Puffer dienen.

Kritik an Aufhebung des Schutzes bei „Gefahr im Verzug“

Besonders alarmierend stößt den Naturschützern eine neue Regelung auf: Bei behaupteter „Gefahr im Verzug“ sollen Betroffene oder Grundeigentümer Dämme eigenständig entfernen und sogar Tötungen veranlassen dürfen – eine Meldung an die Behörde reicht im Nachhinein. Zudem befürchtet der WWF, dass diese Maßnahmen selbst in sensiblen Natura 2000-Schutzgebieten sowie während der Fortpflanzungs- und Aufzuchtzeit erlaubt werden könnten. Der WWF fordert das Land Niederösterreich auf, den Entwurf zurückzuziehen und stattdessen auf Prävention sowie Beratung zu setzen.

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