Motorradfahrer spaziert mit Benzin auf Autobahnauffahrt
Der ASFINAG-Streckendienst hat bereits am 13. August 2026 gegen 10.20 Uhr bei der Autobahnpolizeiinspektion Anzeige erstattet, dass ein Mann mit einem Motorrad von einer Pannenbucht der A5 weggefahren sei.
Dass ein Motorradfahrer aus einer Pannenbucht wegfährt, ist eher noch nicht genug Grund, die Polizei zu rufen. Tatsächlich sei er aber ohne Helm und stattdessen mit einer Sturmhaube unterwegs gewesen. Zu den ASFINAG-Mitarbeitern habe er gesagt, dass ihm das Benzin ausgegangen war und er welches holen wolle. Einen Transporter hat er in der Zwischenzeit in der Pannenbucht zurückgelassen, heißt es nun seitens der Polizei.
Tscheche führte Polizisten zu Motorrad
Die Bediensteten der Autobahnpolizeiinspektion Großkrut (Bezirk Mistelbach, Niederösterreich) kamen daraufhin und fanden gegen 11.15 Uhr einen Mann, der zu Fuß in Richtung Transporter ging. Die Beamten hielten ihn auf der Autobahnauffahrt Großkrut an, wo ihnen der 38-jährige Tscheche sagte, dass er keinen Treibstoff mehr hatte und nun mit dem Benzin auf dem Weg zu seinem Fahrzeug sei. Als die Polizisten ihn nach dem Motorrad fragten, führte er sie zum Versteck auf dem Begleitweg der A5.
Motorrad wieder an Besitzer ausgehändigt
Dort stellten die Beamten fest, dass das Zündschloss beim Motorrad mit Wiener Kennzeichen gewaltsam abgedreht war. Eine Diebstahlanzeige lag zwar zu dem Zeitpunkt nicht vor, der 38-Jährige wurde dennoch vorläufig festgenommen und der Motorradbesitzer verständigt. Das Fahrzeug konnte an ihn bereits wieder ausgehändigt werden. Der Beschuldigte dagegen wurde in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.