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/ ©Pixabay /Karsten Paulick
Das Foro von 5 Minuten zeigt zwei Ratten.
In der niederösterreichischen Gemeinde Großrußbach kämpft man aktuell gegen ein Rattenproblem.

Gemeinde kämpft gegen Rattenproblem: „Nur durch gemeinsames Handeln…“

Ein durch die Trockenheit und Hitze "gutes" Rattenjahr hat in einer niederösterreichischen Gemeinde zur Folge, dass man dort nun eine Art Rattentag einlegt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(348 Wörter)
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Von einer Rattenplage möchte man zwar noch nicht sprechen, dennoch hat man in Großrußbach (Bezirk Korneuburg, Niederösterreich) offenbar Probleme mit den Nagern. Daher fordert man die Bevölkerung auf der Website dazu auf, Rattensichtungen „umgehend auf der Gemeinde zu melden“. Denn: „Ratten stellen nicht nur ein hygienisches Problem dar, sondern können auch verschiedene Krankheiten übertragen.“ Daher möchte man gemeinsam Maßnahmen setzen, um die Ausbreitung der Tiere zu verhindern. „Nur durch gemeinsames Handeln können wir das Problem wirksam eindämmen“, erklärt die Gemeinde weiter.

Was man gegen Ratten machen kann

Einen wesentlichen Beitrag könne man dabei etwa dadurch leisten, indem man mögliche Nahrungsquellen für die Nager vermeidet. Lebensmittel oder Speisereste soll man dazu nicht im Garten liegen, Tierfutter nicht über längere Zeit im Freien stehen lassen. Auch auf dem Kompost dürfen gekochte Speisereste, Fleisch-, Wurst- oder Milchprodukte nicht entsorgt werden, so die Gemeinde. Abfallbehälter sollte man außerdem gut verschließen und auf generelle Sauberkeit rund um Mülltonnen achten.

Gemeinde organisiert Tag zur Rattenbekämpfung

Nun organisiert die Gemeinde am 28. August zur Bekämpfung der Ratten auch einen gemeinsamen Termin mit einem professionellen Schädlingsbekämpfer. Da dieser gleich mehrere Objekte an einem Termin besuchen kann, fallen für die einzelnen Grundstückseigentümer geringere Kosten an als bei einer Einzelbeauftragung, erklärt die Gemeinde. Zudem könne man so strukturiert und gezielt gegen das Problem vorgehen. Die Bekämpfung am eigenen Grundstück ist selbst zu bezahlen, die Gemeinde führt ebenfalls Maßnahmen durch.

Gemeinde beruhigt Tierbesitzer: „Ist in unserem Interesse, dass…“

Für all jene Menschen, die sich um ihre Haustiere sorgen, hat man ebenfalls eine Nachricht: „Es ist in unserem Interesse, dass bei diesen Maßnahmen keine anderen Lebewesen zu Schaden kommen, deswegen haben wir uns hier umfassend mit Experten ausgetauscht.“ Besteht Interesse an einer Teilnahme beim „Rattentag“ oder bestehen noch Fragen, soll man sich bis 26. August 2026 am Gemeindeamt unter 02263 666813 oder via Mail an m.froehlich@grossrussbach.gv.at melden.

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