Stärke 2,2: Im Wiener Becken hat heute Nacht die Erde gebebt
Im südlichen Wiener Becken (bei Neunkirchen, Niederösterreich) kam es erneut zu einer leichten Erschütterung. Bislang gibt es aber keine Angaben von gröberen Schäden.
Das südliche Wiener Becken verzeichnete laut GeoSphere Austria in der Nacht auf den heutigen Mittwoch, dem 26. August 2026, erneut leichte Erschütterungen. Dem Wetterdienst zufolge war im Inneren von Gebäuden ein leichtes Rütteln zu spüren. Bei einer Magnitude von 2,2 besteht jedoch kein Grund zur Sorge, da Schäden an Bauwerken bei dieser Stärke unwahrscheinlich sind.
Keine Seltenheit – erst im Juli gab es am Semmering ein Erdbeben
Das Erdbeben befand sich mit seinem Zentrum etwa vier Kilometer südwestlich von Neunkirchen. Solche Ereignisse kommen in dieser Gegend häufiger vor: Ursächlich ist laut dem ORF die Mur-Mürztal-Störung, bei der sich Krustenteile aneinander vorbeischieben und das Wiener Becken nach Osten hin auseinanderziehen. Erst diesen Juli hat es am Semmering, direkt an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark, viel kräftiger gewackelt: Bei einer Stärke von 4,4 wandten sich damals über 800 Betroffene an das Expertenteam.