Zugausfälle: ÖBB sprechen Reisewarnung aus
Die ÖBB haben Montagvormittag kurzzeitig eine Reiswarnung für Teile der Südstrecke ausgesprochen. Betroffen sind vor allem die Bereiche zwischen Wien Meidling und Mürzzuschlag. Grund ist ein Polizeieinsatz.
„Achtung dies ist eine Reisewarnung. Ab 10 Uhr kann es wegen eines Polizeieinsatzes zu einer Sperre auf der Südstrecke zwischen Wien Meidling und Mürzzuschlag sowie auf der Pottendorfer Linie kommen. In diesem Bereich kann es daher zu Zugausfällen und Verspätungen kommen“, heißt es aktuell auf der Streckeninfo-Seite der ÖBB. Mittlerweile haben sich auch schon Leser bei der Redaktion gemeldet, auch am Villacher Hauptbahnhof etwa war die Rede von einer „Reisewarnung“, die man mittlerweile aber aufgehoben hat. Zu Verspätungen und Zugausfällen könne es aber weiterhin kommen. Teilweise Ausfälle hat es in den Vormittagsstunden zwischen Bruck an der Mur (Steiermark) und Wien gegeben, wie man in der ÖBB-Scotty-App sehen kann.
Dauer des Einsatzes „noch nicht absehbar“
Die Bundesbahnen empfehlen den Zuggästen, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verschieben, die Dauer des Einsatzes sei „noch nicht absehbar“. Zum Polizeieinsatz: Laut Angaben des Innenministeriums auf Nachfrage von 5 Minuten habe es in der Nacht eine „vage Drohung gegen Teile der Südbahn“ gegeben. Betroffen davon ist hauptsächlich Niederösterreich. Gröbere Einschränkungen für Fahrgäste und Sperren sollte es laut Innenministerium jedenfalls nicht mehr geben, der Einsatz läuft aktuell allerdings noch.