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/ © Mikhail Nilov/Pexels
Foto auf 5min.at zeigt eine Lehrerin und eine Schülerin.
Die Stadtverwaltung wird in der nächsten Zeit ein Konzept zum Schutz vor Hitze erstellen.

„Jetzt heißt es anpacken!“ St. Pölten bekommt Hitzeplan für Schulen und Kindergärten

In der niederösterreichischen Hauptstadt St. Pölten gibt es nun einen Hitzeplan für Schulen und Kindergärten. Damit ist laut Vize-Bürgermeister Krumböck der erste Schritt getan, um Verbesserungen an den "Hundstagen" zu schaffen.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(310 Wörter)
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In der jüngsten Sitzung des St. Pöltner Gemeinderats erzielte die Opposition einen ersten Erfolg im Kampf gegen die Hitzebelastung im Sommer an Schulen und Kindergärten: Der Vorstoß der Volkspartei unter der Leitung von Vizebürgermeister Florian Krumböck fand eine Mehrheit.

Konzept wird erstellt

Demnach wird die Stadtverwaltung in der nächsten Zeit ein Konzept zum Schutz vor Hitze für sämtliche örtlichen Schulen und Kindergärten erstellen. Krumböck äußerte sich zufrieden darüber, dass es gelang, die regierende Koalition aus SPÖ und Grünen von diesem Anliegen zu überzeugen, womit eine wesentliche Grundlage für bessere Bedingungen der Kinder und der Lehr- sowie Betreuungskräfte geschaffen sei.

Maßgeschneiderte Lösungen für jene Orte mit den dringendsten Problemen

Im Detail sieht der Beschluss vor, dass die städtische Immobiliengesellschaft gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den jeweiligen Einrichtungen vor Ort maßgeschneiderte Konzepte entwickelt. Zunächst wird ermittelt, an welchen Standorten die dringendsten Probleme bestehen und welche Vorkehrungen jeweils zweckmäßig sind. Aus diesen Ergebnissen soll anschließend ein nach Priorität und Effizienz gestaffelter Finanzierungs- und Umsetzungsplan für die nächsten Jahre abgeleitet werden.

Krumböck: „Jetzt heißt es anpacken“

„Wir zeigen damit was möglich ist, wenn wir im Stadtparlament einen kühlen Kopf bewahren und derartige Anträge gemeinsam auf den Weg bringen. Jetzt heißt es anpacken, damit die kommenden Hitzemonate den Kindern nicht wieder den Schweiß auf die Stirn treiben. Denn entscheidend wird sein, dass aus dem Plan konkrete Verbesserungen entstehen. Wo Kinder und Personal besonders unter der Hitze leiden, muss auch zuerst gehandelt werden. Angenehme Temperaturen sind schließlich keine Frage des Komforts, sondern eine wichtige Voraussetzung für gute Lern-, Betreuungs- und Arbeitsbedingungen“, so Vizebürgermeister Krumböck.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 29.09.2026 um 09:13 Uhr aktualisiert
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