Skip to content
/ ©Montage: Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt ein 50-Cent-Stück und einen "Konkurs"-Schriftzug im Vordergrund.
Ein Hotelbetreiber aus dem Bezirk Hollabrunn ist in die Insolvenz geschlittert.

Hotelbetreiber insolvent: So soll Unternehmen jetzt gerettet werden

Über das Vermögen der Stayatmailberg Betriebs GmbH wurde am Landesgericht Korneuburg (Niederösterreich) ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt, berichtet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV).

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(232 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Gegründet wurde die Antragstellerin im September 2025, betrieben wird das Schlosshotel Mailberg mit Hotel-, Gastro- und Veranstaltungsbetrieb in Mailberg (Bezirk Hollabrunn, Niederösterreich). Laut AKV bietet das Unternehmen Beherbergung, Restaurantleistungen und Räumlichkeiten für Hochzeiten, Seminare und sonstige Veranstaltungen an. Von der Insolvenz sind aktuell 78 Gläubiger und 16 Dienstnehmer betroffen. Die Gesamtforderungen liegen bei rund 820.000 Euro. Vermögenswerte sind insbesondere offene Kundenforderungen, Warenlagerbestände, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die laufenden Einnahmen aus dem Hotel-, Gastro- und Veranstaltungsbetrieb.

Die Gründe für die Insolvenz

Als Gründe für das Abgleiten in die Insolvenz werden vor allem die hohen Anlauf- und Übergabekosten nach der Betriebsübernahme, unerwartete Kostensteigerungen, erhebliche Bau- und Instandhaltungsaufwendungen sowie die Vorfinanzierung des laufenden Betriebs bei gleichzeitig hohen Fixkosten seitens des Unternehmens genannt. Zusätzlich hätten saisonale Schwankungen und hinter den Erwartungen zurückgebliebene Umsätze die Liquiditäts-Situation noch weiter belastet.

Hotelbetreiber bietet Gläubigern Sanierungsplan

Nichtsdestotrotz möchte man weitermachen, eine Unternehmensfortführung wird laut AKV angestrebt. Dazu soll den Gläubigern ein Sanierungsplan angeboten werden, vorgesehen ist eine Quote von 20 Prozent, die binnen zwei Jahren ab Annahme des Plans bezahlt werden soll. Der AKV dazu abschließend: „Die Antragstellerin stützt die geplante Sanierung insbesondere auf die Fortführung des Hotel- und Veranstaltungsbetriebes, bereits bestehende Buchungen und Veranstaltungen sowie auf eingeleitete Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen.“

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes