Nach Sturz über die Böschung: Feuerwehr rettet Verletzten aus dem Mödlingbach
Ein Großaufgebot der Feuerwehr verhinderte am Donnerstag ein schlimmeres Unglück in Mödling. Was als gewöhnlicher Tag begann, endete für einen Passanten mit einem schmerzhaften Sturz in den Mödlingbach.
Gegen Mittag des 1. Oktober 2026 überschlugen sich die Ereignisse an der beliebten Bachpromenade in Mödling (Niederösterreich): Eine Person verlor auf dem Weg entlang des Baches die Kontrolle und stürzte über die steile Böschung direkt in das Bachbett. Aufgrund der Rettungsmeldung wurde umgehend Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Mödling ausgerufen. Da sich die Einsatzstelle nur unweit des Feuerwehrhauses befand, trafen die ersten Kräfte innerhalb kürzester Zeit am Unfallort ein.
Rettung über Steckleitern
Der Einsatzleiter verschaffte sich einen Überblick über die Lage: Die verunglückte Person stand bei Bewusstsein im kühlen Wasser des Baches, wies jedoch offensichtliche Sturzverletzungen auf und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus der Notlage befreien. Um eine schonende und rasche Rettung zu gewährleisten, brachten die Florianis umgehend zwei Steckleiterteile über die steile Böschung in Stellung. Mit vereinten Kräften und handwerklicher Präzision gelang es mehreren Feuerwehrmännern, die verletzte Person sicher aus dem Bachbett nach oben auf den Gehweg zu bringen.
Medizinische Erstversorgung und Abtransport
Direkt an der Promenade übernahmen der Feuerwehrmedizinische Dienst sowie der zeitgleich eingetroffene Rettungsdienst die Erstversorgung des Verletzten. Nach der Stabilisierung vor Ort wurde die Person zur weiteren Behandlung ins nächstgelegene Krankenhaus transportiert. Insgesamt stand die Freiwillige Feuerwehr Mödling mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften im Einsatz, um die Rettungsaktion erfolgreich abzuschließen.