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/ ©Geben für Leben
Bild auf 5min.at zeigt eine junge Frau im Bett.
Die junge Oberösterreicherin schenkt einem Jungen aus Spanien neue Hoffnung.

Vom Zufall zur Chance auf Leben: „Ich konnte es kaum glauben“

Nach einer Typisierungsaktion 2021 wurde Ivonne aus Oberösterreich Jahre später zur Spenderin. Ihre Entscheidung rettet möglicherweise das Leben eines Jungen aus Spanien.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
1 Minute Lesezeit(238 Wörter)
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Es begann 2021 im Rahmen einer Typisierungsaktion im BMW Group Werk Steyr. Ivonne ließ sich damals als potenzielle Stammzellspenderin registrieren – ohne zu ahnen, welche Bedeutung dieser Schritt Jahre später haben würde. „Mit der Zeit geriet es beinahe in Vergessenheit“, erzählt sie rückblickend. Doch heuer kam plötzlich die Nachricht, dass sie als Spenderin infrage komme. „Ich konnte es kaum glauben. In mir war sofort dieses Gefühl: Ich möchte helfen.“

Entscheidung zwischen Nervosität und Klarheit

Die Anfrage kam unerwartet. „Ich war unglaublich nervös, hatte Respekt vor allem, was kommt, und trotzdem war die Entscheidung klar“, sagt Ivonne. Die Möglichkeit, einem anderen Menschen eine Chance auf Leben zu geben, habe alle Zweifel überlagert. Die Spende selbst wurde medizinisch begleitet. Unterstützt wurde Ivonne dabei von der Organisation Geben für Leben sowie dem Allgemeines Krankenhaus Wien. „Ich wurde während des gesamten Prozesses unglaublich gut betreut und mir ging es jederzeit gut – ich hatte fast keine Nebenwirkungen oder Beschwerden.“

Hoffnung für einen Jungen aus Spanien

Ihre Stammzellspende ging an einen Jungen in Spanien, dessen Leben damit eine neue Perspektive erhalten hat. Für Ivonne bleibt dieser Gedanke schwer greifbar und zugleich sehr präsent. „Jetzt bin ich unendlich dankbar, diesen Schritt gegangen zu sein“, sagt sie. „Zu wissen, dass man vielleicht einem Menschen Hoffnung schenken kann, ist einfach unbeschreiblich.“

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