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Symbolfoto
Unwetter zerstört Storchennest: „Drei der Jungvögel waren sofort tot“
Vier Jungvögel kamen im Pramtal bei dem Sturm am Wochenende ums Leben.

Unwetter zerstört Storchennest: „Drei der Jungvögel waren sofort tot“

Ein heftiges Unwetter hat am vergangenen Wochenende ein Storchennest im Pramtal (Bezirk Schärding) in Oberösterreich zerstört. Für die vier Jungvögel kam jede Hilfe zu spät, ein Altvogel wurde verletzt.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(326 Wörter)
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Das heftige Unwetter am vergangenen Wochenende hat im Pramtal für ein trauriges Naturdrama gesorgt. Wie der Betreuer des Storchenstandortes am 31. Mai bekannt gab, wurde das Storchennest durch die starken Wetterkapriolen vom Baum gerissen. Keiner der vier Jungstörche überlebte das Unglück.

Tragisches Déjà-vu nach Sturm

Besonders bitter: Bereits im Vorjahr war das Nest durch ein Unwetter zerstört worden. Während damals noch Hoffnung bestand, endete der Vorfall heuer für den gesamten Nachwuchs tödlich. Drei der Jungvögel starben unmittelbar beim Absturz des Horstes. Ein vierter Jungstorch wurde noch in eine Tierklinik nach Freistadt gebracht, erlag dort jedoch kurze Zeit später seinen Verletzungen.

Auch Altvogel verletzt

Nicht nur die Jungtiere wurden Opfer des Unwetters. Einer der Altstörche prallte laut Angaben des Betreuers gegen eine Glasfront und erlitt vermutlich ein Anflugtrauma. Derzeit hält sich der Vogel in einem Ersatzhorst auf, der Anfang des Jahres von Privatpersonen errichtet worden war. Sein Zustand wird als angeschlagen beschrieben, dennoch besteht Hoffnung, dass er sich vollständig erholt. Der zweite Altvogel blieb unverletzt und sucht den Ersatzhorst regelmäßig auf.

Hoffnung auf Rückkehr der Störche

Wie sich das Ereignis auf die Zukunft des Storchenpaares auswirken wird, ist derzeit ungewiss. Beobachter hoffen jedoch, dass die Tiere auch in den kommenden Jahren wieder ins Pramtal zurückkehren. Ein Ersatzhorst steht bereits zur Verfügung. Darüber hinaus wird derzeit von engagierten Bewohnern ein weiterer Nistplatz am ursprünglichen Standort organisiert.

Große Anteilnahme nach dem Unglück

Nach dem Vorfall bedankte sich der Betreuer bei den zahlreichen Helfern, die die Bergung der Tiere unterstützten, sowie bei jenen Personen, die sich unentgeltlich um die Errichtung der Ersatznistplätze kümmern. Trotz aller Betroffenheit verweist er darauf, dass solche Ereignisse Teil der Natur seien. Das ändere jedoch nichts daran, dass das Schicksal des Storchennachwuchses viele Menschen in der Region tief berührt.

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