Lebensgefährlicher Diebstahl: „Kann im Ernstfall zu einem Horrorszenario führen“
Nach dem Diebstahl von zwei Rettungsseilen auf der Kampermauer schlägt die Bergrettung Windischgarsten Alarm. Die fehlende Ausrüstung könnte bei Einsätzen wertvolle Zeit kosten und im Ernstfall Menschenleben gefährden.
Für große Sorge sorgt ein Diebstahl, den die Bergrettung Windischgarsten am Wochenende entdeckt hat. Bei einer gemeinsamen Bergeübung mit der Ortsstelle Vorderstoder (Oberösterreich) stellten die Einsatzkräfte fest, dass zwei jeweils 250 Meter lange Rettungsseile aus Materialtonnen am Hengstpass verschwunden sind.
Diebstahl bei Bergrettung: Großes Risiko im Ernstfall
Die Seile waren strategisch entlang der Kampermauer deponiert, um im Ernstfall rasch auf sie zugreifen zu können. „Dieses etablierte System spart uns im Ernstfall wertvolle Zeit, da wir ohne das immense Zusatzgewicht der schweren Seile schnell aufsteigen und Verunglückte sofort sicher abseilen können“, erklären die Einsatzkräfte.
Einsatzkräfte schlagen Alarm: „Ein solcher Diebstahl kann im Ernstfall zu einem absoluten Horrorszenario führen“
Besonders betroffen zeigen sich die Einsatzkräfte darüber, dass die Materialtonnen beim Ausstieg der beliebten Kletterroute „Super Diagonale“ vollständig geleert wurden. Laut Bergrettung könnte der Verlust der Spezialausrüstung im Notfall wertvolle Zeit kosten, mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen für Menschen in Bergnot. „Ein solcher Diebstahl kann im Ernstfall zu einem absoluten Horrorszenario führen – der dadurch entstehende Zeitverlust entscheidet im schlimmsten Fall über Leben und Tod“, wissen die Einsatzkräfte. Der Vorfall wurde bereits bei der Polizei angezeigt.