Weil er schulfrei wollte: 15-Jähriger soll Schule angezündet haben
Weil er sich schulfreie Tage und die Absage eines Elternsprechtages erhoffte, soll ein 15-Jähriger im April eine Schule in Ansfelden angezündet haben. Das gab die Polizei Oberösterreich nun bekannt.
Monatelang suchte die Polizei nach dem Täter, der Ende April einen Brand in einer Schule in Ansfelden (Bezirk Linz-Land, Oberösterreich) ausgelöst haben soll. Nun ist der Fall geklärt: Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land hat laut Ermittlern gestanden. Besonders brisant: Als Motiv nannte der Jugendliche laut Polizei die „Aussicht auf schulfreie Tage“ und die „Absage eines Elternsprechtages“.
Molotowcocktails gegen Schule geworfen
Der Vorfall ereignete sich bereits am 23. April 2026 gegen 1.20 Uhr. Damals schlug ein zunächst unbekannter Täter die Glasscheibe der Eingangstüre einer Schule in Ansfelden ein. Wie die Ermittlungen nun ergaben, soll der 15-Jährige zwei Molotowcocktails gegen die Verglasung des Haupteinganges geworfen haben.
Schule musste schließen
Der dadurch ausgelöste Brand blieb zwar auf einen Bereich begrenzt, dennoch breitete sich im gesamten Schulgebäude Ruß aus. Entdeckt wurde der Vorfall erst am Morgen vom Schulwart, der Brandgeruch bemerkte und die Feuerwehr alarmierte. Die Einsatzkräfte konnten den Brand rasch löschen, doch die Aktion hatte Folgen: Die Schule musste für einige Tage geschlossen werden, der Unterricht fand teilweise in Ersatzräumlichkeiten statt.
15-Jähriger geständig
Das Landeskriminalamt Oberösterreich konnte den 15-Jährigen nun nach umfangreichen Ermittlungen als Täter ausforschen. Bei seiner Einvernahme legte er laut Polizei ein umfassendes Geständnis ab.