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/ ©Österreichische Post AG
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt ein Postauto am Berg mit Allrad-Antrieb in Elektro-Version.
Die Österreichische Post hat immer weniger Briefe, die zuzustellen sind.

Post im Sommerloch: „Dramatisch weniger Briefe“

Die Post befindet sich derzeit in einem regelrechten Sommerloch. Gegenüber 5 Minuten spricht man von "dramatisch weniger Briefen".

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(397 Wörter)
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In zwei oberösterreichischen Orten ist in den vergangenen Wochen wohl gleich doppelt die Frage aufgekommen, wo die Post denn bleibt. Einerseits hat es dort Krankenstände in der Urlaubszeit gegeben, womit Briefe und Co. nur noch „alle paar Tage“ an alle Adressen zugestellt werden konnten, andererseits befindet sich die Post bei der Briefzustellung allgemein in einem regelrechten Sommerloch, wie man gegenüber 5 Minuten erklärt. Aber alles auf Anfang.

Warum die Briefzustellung in zwei oberösterreichischen Gemeinden verzögert war

Hintergrund der 5 Minuten-Anfrage bei der Österreichischen Post war, dass es aus Teilen zweier oberösterreichischer Gemeinden laut einem ORF-Bericht Kritik gegeben hatte, dass die Briefzustellung der Post in den letzten Wochen deutlich länger gedauert habe als üblich. Das erklärt die Post eben mit zusätzlichen Krankenständen in der Urlaubszeit und hebt gleichzeitig die Sommerpostler hervor, die die Kollegen in dieser herausfordernden Phase bestmöglich unterstützt hätten. Immerhin: Mittlerweile sind die Stammzusteller wieder zurück und die Zustellung erfolgt wieder im gewohnten Turnus. Für die entstandenen Verzögerungen entschuldigt man sich bei den Betroffenen.

60 Prozent weniger Briefe als 2008

Zusätzlich könnte aber in ganz Österreich auch ein anderer Grund den „Eindruck verstärken, dass die Post nicht arbeiten würde“, weiß man weiter. Der klassische Brief stirbt nämlich hierzulande immer mehr aus. Im Vergleich mit dem Höchststand im Jahr 2008 sind es dieses Jahr um 60 Prozent weniger Briefe, vergleicht man das mit dem Vorjahr, sind es immerhin noch minus neun Prozent. Man würde sich 2026 an einem Punkt befinden, „an dem es dramatisch weniger Briefe gibt“, so die Post gegenüber 5 Minuten weiter. Der Sommer würde hierbei noch einmal extra für ein „echtes Loch“ sorgen.

Alle fünf Wochen ein Premium-Brief

Noch dramatischer stellt sich die Lage allerdings beim Premium-Brief mit Zustellung am nächsten Werktag dar. Die Post dazu: „Im Schnitt erhält eine Adresse (Haushalt, Firma) nur noch alle fünf Wochen so einen Brief.“ Da auch die Prospektdichte jetzt im Juli niedrig ist, wird auch das berühmte „Kuvert“ nur einmal die Woche – und dann gebündelt – zugestellt, erklärt man. Während also eventuell der Eindruck entsteht, die Post würde nicht arbeiten, liegt das nur daran, dass es „schlichtweg kaum Sendungen gibt, die unsere Zusteller*innen zustellen können“, so die Post abschließend.

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