Messerattacke bei Drogengeschäft: Gesuchter am Wiener Westbahnhof gefasst
Nach einer Messerattacke am 29. April 2026 wurde nach einem 48-Jährigen gefahndet. Am Mittwoch kehrte der Verdächtige nach Österreich zurück - wenig später klickten in Wien die Handschellen.
Der 48-Jährige steht im Verdacht, am 29. April 2026 einen Mann schwer verletzt zu haben. Laut Landespolizeidirektion Oberösterreich kam es während eines Suchtmittel-Geschäfts zu der Tat. Dabei soll der Verdächtige seinem Abnehmer mit einem Messer in den Rücken gestochen haben. Das Opfer wurde dabei schwer verletzt.
Flucht ins Ausland
Nach der Messerattacke verlor sich zunächst die Spur des Mannes. „Nach der Tat dürfte der 48-Jährige in sein Heimatland Nordmazedonien geflüchtet sein“, berichtet die Landespolizeidirektion Oberösterreich. Gegen den nordmazedonischen Staatsbürger lag eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wels vor. Das Landeskriminalamt nahm daraufhin die Suche nach dem 48-Jährigen auf.
Zurück in Österreich
Am Mittwochvormittag, dem 12. August 2026, kam Bewegung in den Fall. Die Ermittler stellten fest, dass der gesuchte Mann wieder nach Österreich eingereist war. Die Polizei konnte seinen Aufenthaltsort schließlich in Wien ausfindig machen. Im Bereich des Westbahnhofs wurde der 48-Jährige festgenommen. Nach der Festnahme hielten die Ermittler Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels. Anschließend wurde der Mann nach Oberösterreich gebracht. Er kam in die Justizanstalt Wels. Dort befindet sich der 48-Jährige nun nach seiner Festnahme.