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Foto auf 5min.at zeigt den kleinen Sonnstein
Eine 65-jährige Wanderin stürzt am Kleinen Sonnstein rund 20 Meter tief in einen Graben.

Wanderin (65) stürzt am Kleinen Sonnstein 20 Meter in die Tiefe

Dramatischer Einsatz im Bezirk Gmunden: Eine 65-jährige Wanderin stürzte am Donnerstag beim Abstieg vom Kleinen Sonnstein rund 20 Meter tief. Die Rettung aus dem schmalen Graben war besonders fordernd.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(224 Wörter)
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Ein Ehepaar aus Deutschland, 65 und 66 Jahre alt, war am Donnerstag, dem 20. August 2026, auf dem 923 Meter hohen Kleinen Sonnstein (Oberösterreich) unterwegs. Nach der erfolgreichen Besteigung machte sich das Paar wieder auf den Weg ins Tal. Beim sogenannten „Eisgraben“ auf rund 670 Metern Höhe kam es gegen 14.35 Uhr zum Unfall. Die 65-Jährige rutschte auf einem nassen, rutschigen Felsen aus und stürzte in den Graben.

Im Bachbett verletzt

Nach einer Sturzhöhe von rund 20 Metern blieb die Wanderin verletzt im darunterliegenden Bachbett liegen. Kurz zuvor hatten zwei andere Wanderer das Ehepaar beim Abstieg überholt. Sie beobachteten den Unfall und eilten der 65-Jährigen sofort zu Hilfe. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf ab.

Retter alarmiert

Daraufhin wurden die Bergrettung Traunkirchen, der Notarzthubschrauber Martin 3 und ein Alpinpolizist alarmiert. Nach einer kurzen Erkundung entschied sich die Hubschrauberbesatzung für eine Taubergung. Das Gelände machte den Einsatz besonders anspruchsvoll: Die Unfallstelle befand sich in einem schmalen, von Bäumen bedeckten Graben.

Bergung mit 95 Metern

Mit einem rund 95 Meter langen Tau gelang es der Besatzung schließlich, die Wanderin aus dem Graben auszufliegen. „Mit etwa 95 m Taulänge gelang es der Crew schlussendlich die Dame auszufliegen.“ Die 65-Jährige wurde laut Landespolizeidirektion Oberösterreich unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung wurde sie in das Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht.

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