„Dämon! Dämon!“ Mutter soll auf eigene Tochter (13) eingestochen haben
Dramatische Szenen in einem Linienbus in Bad Goisern (Bezirk Gmunden, Oberösterreich): Unter wirren Rufen soll eine 45-jährige Wienerin mit einem Obstmesser auf ihre 13-jährige Tochter losgegangen sein.
„Dämon!“-Rufen folgten Sekunden des Schreckens: Laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ soll eine 45-jährige Wienerin während einer Busfahrt am Montag, dem 17. August 2026, ihre erst 13-jährige Tochter mit einem Obstmesser attackiert haben. Nur dem schnellen Zupacken couragierter Fahrgäste sei es zu verdanken gewesen, dass der Angriff gestoppt und Schlimmeres verhindert werden konnte.
Mutmaßliche Täterin mit blutender Wunde am Hals vorgefunden
Notruf um 13.40 Uhr: Der Busfahrer eines Schienenersatzverkehrs verständigte die Einsatzkräfte, weil eine Person andere Passagiere mit einem Messer bedroht haben soll. Beim Eintreffen der Polizei am Bahnhof Steeg-Gosau hatten dem Bericht zufolge rund 15 Passagiere den Bus bereits verlassen. Die Beamten trafen die 45-Jährige am Bahnsteig an – diese soll eine stark blutende Halsverletzungen aufgewiesen haben.
„Dämon!“ „Dämon!“
Laut Augenzeugen soll die Frau immer wieder „Dämon!“ gerufen haben. Danach soll sie ihr Kind mit einem Obstmesser am Hals verletzt haben. Zwei mutige Passanten sollen daraufhin eingegriffen und damit noch Schlimmeres verhindert haben. Die 45-Jährige fügte sich auch selbst Schnittwunden am Hals zu.
13-Jährige im Krankenhaus, Mutter in der Justizanstalt
Die 13-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus offenbar wieder verlassen und wurde von der Kinder- und Jugendhilfe in die Obhut ihrer Familie übergeben. Gegen die Mutter wird wegen Mordversuchs ermittelt – sie sitzt derzeit in der Justizanstalt Wels in Untersuchungshaft, berichtet die „Krone“.
Früherer Fall: Mutmaßliche Täterin soll 2018 auch eigenen Sohn getötet haben
Die 45-jährige Wienerin soll bereits vor Jahren wegen der Tötung eines eigenen Kindes vor Gericht gestanden sein. Im Jänner 2018 soll sie in einem Wiener Spital ihren erst acht Monate alten Sohn erstickt haben, ehe sie die Flucht ergriff und versuchte, sich das Leben zu nehmen. Damals sei die Frau laut psychiatrischem Gutachten für nicht zurechnungsfähig erklärt worden.