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/ ©BMI/Gerd Pachauer
Foto in Beitrag von 5min.at: Zu sehen ist ein Polizist mit einem Handy in der Hand.
Die Polizei warnt im Bezirk Freistadt vor dubiosen Anrufen durch falsche Polizisten.

Falscher Polizist ruft ältere Frauen im Bezirk Freistadt an

Mehrere ältere Frauen aus Königswiesen und Unterweißenbach bekamen am Donnerstag verdächtige Anrufe. Ein Mann gab sich als Polizist aus. Die Polizei warnt nun eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(264 Wörter)
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Am Donnerstag, 27. August, meldeten sich ab etwa 13 Uhr mehrere Personen aus Königswiesen und Unterweißenbach (Oberösterreich) bei den Polizeiinspektionen Königswiesen und Freistadt. Betroffen waren laut Landespolizeidirektion Oberösterreich durchwegs ältere Frauen. Sie hatten zuvor einen Anruf auf ihrem Festnetz erhalten. Der Anrufer stellte sich als „Ralf Maier“ von der Polizeidirektion Freistadt vor.

Täter seien unterwegs

Der Mann erzählte den Frauen, dass es in ihrem Umfeld mehrere Einbrüche gegeben habe. Täter seien bereits festgenommen und Waffen sichergestellt worden. Gleichzeitig behauptete der Anrufer, dass sich noch weitere Täter in der Gegend befinden würden. Spätestens an diesem Punkt wurden die Frauen misstrauisch. Alle Angerufenen beendeten nach eigenen Angaben das Gespräch, weil ihnen der Anruf seltsam vorkam.

Frauen hatten Angst

Bei zwei älteren Damen hinterließen die Anrufe dennoch deutliche Spuren. Sie teilten der Polizei mit, dass sie nun Angst hätten, es sei etwas passiert oder einem ihrer Angehörigen etwas zugestoßen. Polizisten fuhren daraufhin persönlich zu den Frauen. Vor Ort beruhigten sie die Betroffenen und informierten sie über Telefonbetrug und die Masche mit falschen Polizisten.

Polizei warnt

Die Landespolizeidirektion Oberösterreich rät dazu, verdächtige Gespräche sofort zu beenden. „Beenden Sie dubiose Anrufe sofort!“ Außerdem gilt: „Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über Bargeld, Wertgegenstände oder Bankguthaben, bzw. Kontodaten.“ Auch von Druck am Telefon solltest du dich nicht einschüchtern lassen. Die Polizei empfiehlt außerdem: „Rufen sie die Polizei mittels Notruf 133 und kontaktieren sie sofort ihre Angehörigen“.

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