Frontalzusammenstoß auf der B1: Reh könnte Auslöser gewesen sein
Im Bezirk Vöcklabruck krachten am Samstagabend zwei Autos frontal zusammen. Auslöser könnte ein Reh gewesen sein. Ein 30-Jähriger kam ins Krankenhaus, sein Beifahrer sorgte danach für Probleme.
Ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck war am Samstag, dem 29. August, gegen 20.15 Uhr auf der B1 in Oberösterreich unterwegs. Er fuhr von Schwanenstadt in Richtung Attnang-Puchheim. Auf dem Beifahrersitz saß ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden. Zur gleichen Zeit kam ihnen ein 66-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck entgegen, mit ihm im Auto saß seine 53-jährige Ehefrau.
Reh als Auslöser?
Laut Polizei dürfte der 30-Jährige möglicherweise einem Reh ausgewichen sein, das von links kam. Dabei geriet sein Auto ins Schleudern. In weiterer Folge kollidierte der Wagen mit dem entgegenkommenden Auto des 66-Jährigen. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch Gegenstand weiterer Erhebungen.
Lenker im Spital
Nach dem Zusammenstoß wurde der 30-Jährige in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert. Ein Alkotest konnte bei ihm vor Ort aufgrund seines körperlichen Zustands nicht durchgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete deshalb die Sicherstellung der im Krankenhaus abgenommenen Blutwerte an. Beim 66-jährigen Lenker verlief der Alkotest negativ.
Beifahrer aggressiv
Auch während der Unfallaufnahme kam es zu einem Zwischenfall. Der 31-jährige Beifahrer des 30-Jährigen verhielt sich laut Landespolizeidirektion Oberösterreich renitent und aggressiv. Weitere Details dazu wurden nicht genannt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.