Vier Kinder im Auto: Drogenlenker ohne Schein von Polizei gestoppt
Eine Verkehrskontrolle in Regau (Bezirk Vöcklabruck) brachte mehrere Verstöße ans Licht: Kinder waren nicht richtig gesichert, der Lenker hatte keinen Führerschein und der Drogentest schlug auf Kokain an.
Gegen 10.30 Uhr war eine Polizeistreife am Freitag, dem 11. September 2026, mit mobilen Verkehrskontrollen im Ortsgebiet von Schalchham (Oberösterreich) beschäftigt. Dabei kam den Beamten ein Wagen entgegen. Auf dem Beifahrersitz saß ein sechsjähriges Kind, das laut Polizei augenscheinlich nicht vorschriftsmäßig gesichert war. Daraufhin wurde das Fahrzeug kontrolliert.
Kein Führerschein
Am Steuer saß ein 32-jähriger bosnischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Wels-Land. Eine gültige Lenkberechtigung konnte er nicht vorweisen. Diese war ihm laut Landespolizeidirektion Oberösterreich behördlich entzogen worden. Im Fahrzeug befanden sich außerdem seine 26-jährige Ehefrau und drei weitere Kinder im Alter von zwei, vier und fünf Jahren auf der Rückbank.
Kinder ungesichert
Auch dort stellten die Polizisten weitere Verstöße fest. Die Personen auf der Rückbank waren laut Polizei allesamt nicht angegurtet. Zudem befand sich eine Person mehr im Wagen, als laut zulässiger Personenanzahl erlaubt war. Insgesamt waren damit der 32-Jährige, seine Ehefrau und vier Kinder im Pkw unterwegs.
Auch Vater ohne Schein
Kurze Zeit später kam der 57-jährige Vater des 32-Jährigen mit einem weiteren Pkw dazu. Die Beamten forderten ihn auf, eine gültige Lenkberechtigung vorzuweisen. Auch er gab an, keine gültige Lenkberechtigung zu besitzen. Diese sei ebenfalls behördlich entzogen worden.
Test positiv auf Kokain
Wegen seines Verhaltens wurde der 32-Jährige von den Polizisten angesprochen. Er stimmte einem freiwilligen Urintest zu, der positiv auf Kokainkonsum anschlug. Anschließend wurde er im Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck klinisch untersucht. Ein Arzt attestierte ihm danach Fahruntauglichkeit. Anzeigen und Berichte werden laut Polizei an die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck und die Staatsanwaltschaft Wels übermittelt. Auch die beiden Zulassungsbesitzerinnen der Fahrzeuge werden angezeigt.