Beliebter Arzt plötzlich verstorben: „Schwer zu begreifen“
"Völlig unerwartet und viel zu früh" ist Herbert Hörtenhuber, seines Zeichens jahrzehntelanger Arzt in Wilhering (Bezirk Linz-Land, Oberösterreich) verstorben. Die Trauer um den beliebten Arzt ist dabei groß.
So trauert der Samariterbund Alkoven etwa um „einen besonderen Menschen“. Herbert Hörtenhuber sei „weit mehr als ein Arzt“ gewesen. Der Samariterbund dazu: „Er war ein Mensch, auf den man sich jederzeit verlassen konnte und der sich für seine Patientinnen und Patienten stets weit über das übliche Maß hinaus einsetzte.“ Auf seine Unterstützung hätte man sich auch außerhalb der Ordinationszeiten immer verlassen können. „Wir verlieren mit ihm nicht nur einen geschätzten Arzt und langjährigen Wegbegleiter, sondern vor allem einen Menschen, der für andere da war, wenn er gebraucht wurde“, so der Samariterbund, der der Familie und den Angehörigen des Verstorbenen das tiefste Beileid ausspricht.
Pfarrgemeinde Alkoven erinnert an Herbert Hörtenhuber
Auch die Pfarrgemeinde Alkoven trauert um den „völlig unerwartet und zu früh“ verstorbenen, vor etwa drei Jahren in den Ruhestand gegangenen Arzt: „Es ist schwer zu begreifen, dass er nicht mehr da ist.“ Man möchte ihm nun noch einige Worte ausrichten. In diesen spricht man seine große Stärke – die Hilfsbereitschaft – an, die Sympathie als sein Markenzeichen und den Humor als seine „besondere Gabe“. Und abschließend: „Die Erinnerung an dich und deine herzliche Art wird uns immer ein Lächeln in unsere Gedanken zaubern. Wir werden dich in liebevoller Erinnerung behalten.“
„Viel zu frühe Tod von Herbert Hörtenhuber hat mich stark getroffen“
Schließlich haben sich auch zahlreiche ehemalige Patienten, Freunde und Bekannte auf Facebook zum Ableben des beliebten, oberösterreichischen Arztes gemeldet. So schreibt jemand in einem eigenen Posting: „Es gibt Menschen, deren plötzlicher Tod einen einfach sprachlos zurücklässt. Der unerwartete und viel zu frühe Tod von Herbert Hörtenhuber hat mich persönlich stark getroffen.“ Er hätte den Verstorbenen gekannt und geschätzt – „nicht nur als großartigen Arzt, sondern vor allem als außergewöhnlichen Menschen“. Für seine Patienten sei er „oft weit über das normale Maß hinaus“ da gewesen, doch genau das hätte ihn ausgezeichnet. Abschließend richtet er noch sein tiefes Mitgefühl der Familie und den Angehörigen Hörtenhubers aus und meint: „Ich bin dankbar, ihn gekannt zu haben. Und ich werde ihn als besonderen Menschen in Erinnerung behalten.“
„Ärzte wie ihn findet man heute kaum noch“
Zahlreiche Menschen, die den Verstorbenen kannten, haben auch in Kommentaren auf Facebook auf die Nachricht des plötzlichen Todes Hörtenhubers reagiert. So schreibt ein Mann etwa: „Ärzte wie ihn findet man heute kaum noch.“ Eine Frau erklärt, ihr tue das Herz „so weh“ und sie sei völlig neben sich, seit sie die Nachricht gehört hätte. Eine weitere Facebook-Nutzerin erinnert an ihn als „mehr als nur einen Mediziner. Er war ein großartiger Mensch“.
Herbert Hörtenhuber: 36 Jahre lang im Dienst, 32 Jahre lang Gemeindearzt
Von der Gemeinde Alkoven hatte er pünktlich zu seinem Ruhestand am am 30. Juni 2023 übrigens auch das Ehrenzeichen in Gold erhalten. „Verdient für sein Ehrenamt, seine Berufung und seinen außergewöhnlichen Charakter“, hieß es damals seitens der Gemeinde. Der beliebte Arzt war immerhin 36 Jahre lang im Dienst, 32 Jahre davon auch als Gemeindearzt. Seine Praxis in Alkoven hatte er im Jahr 1987 eröffnet. „Seine Verdienste, seine Arbeit, sein Bemühen war und ist nach wie vor unbezahlbar und grenzenlos“, meinte damals auch die Bürgermeisterin Alkovens, Monika Weberberger-Rainer.