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Symbolfoto
Symbolfoto von 5min.at: Polizei auf Streife.
Ein 30-Jähriger stellte sich am 22. September selbst bei der Polizei und bekannte sich laut Polizei zu dem bewaffneten Tankstellenüberfall.

Waffe an den Kopf gesetzt und Geld geraubt: 30-Jähriger stellt sich Polizei

Mehr als zwei Wochen nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Wels gibt es eine überraschende Wendung: Ein 30-Jähriger ging selbst zur Polizei und erklärte, für die Tat verantwortlich zu sein.

von Carolina Jakubovic
2 Minuten Lesezeit(261 Wörter)
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Am 6. September wurde eine Tankstelle in Wels Schauplatz eines bewaffneten Raubüberfalls. Ein zunächst unbekannter und maskierter Täter bedrohte mehrere Personen mit einer Schusswaffe und erbeutete Bargeld. Die unmittelbar danach eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Am 22. September erschien schließlich ein 30-Jähriger persönlich auf der Polizeiinspektion Wels Pernau. Dort gab er laut Polizei an, für den Überfall verantwortlich zu sein.

Waffe an den Kopf gesetzt

Bei dem Überfall am 6. September soll der Täter gegen 20.20 Uhr durch einen Hintereingang in die Tankstelle gelangt sein. Im Lager traf er auf zwei Personen und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe den Schlüssel zum Tresor. Dabei soll er einer der beiden Personen die Waffe sogar an den Kopf gesetzt haben. Da es sich bei den beiden allerdings nicht um Mitarbeiter der Tankstelle handelte, begab sich der Täter laut Polizei anschließend in den Verkaufsraum. Dort soll er einen 22-jährigen Mitarbeiter mit der Waffe bedroht und ihn zum Öffnen der Kassenlade aufgefordert haben. Der Täter nahm Bargeld an sich und flüchtete anschließend durch den Hintereingang.

Schulden nach gescheitertem Drogengeschäft

Nach Angaben der Polizei zeigte sich der 30-Jährige bei seiner Einvernahme geständig. Als Motiv habe er Schulden aus einem zurückliegenden, fehlgeschlagenen Suchtgiftgeschäft genannt. Aufgrund einer mündlichen Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wels wurde der Mann festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgte seine Überstellung in die Justizanstalt Wels. Für den 30-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.

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