Betrüger schon im Telebanking, doch Ehefrau (77) schöpft Verdacht
Im Bezirk Braunau hatte ein Betrüger bereits Zugriff auf das Telebanking eines 79-Jährigen. Seine Ehefrau (77) wurde misstrauisch, alarmierte die Polizei und verhinderte so einen finanziellen Schaden.
Am späten Freitagnachmittag des 25. September 2026 erhielt ein 79-Jähriger aus Braunau einen Anruf mit unterdrückter Telefonnummer. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter des Sicherheits-Supports einer Bank aus. Rund zwei Stunden lang telefonierte der Mann mit dem Betrüger. Währenddessen wurde seine 77-jährige Ehefrau misstrauisch. Sie entschied sich schließlich dazu, die Polizei zu verständigen.
Polizei kommt dazu
Als die Beamten eintrafen, war das Telefonat noch immer nicht beendet. Der 79-Jährige hatte den vermeintlichen Bankmitarbeiter weiterhin in der Leitung. Zu diesem Zeitpunkt war der Betrüger bereits einen entscheidenden Schritt weiter: Über einen Screensharing-Dienst hatte er Zugriff auf den Telebanking-Account des Mannes erhalten.
Überweisung vorbereitet
Damit hatte der Anrufer nicht nur Einblick in das Telebanking. Er hatte laut Landespolizeidirektion Oberösterreich bereits Vorbereitungen für eine Überweisung getroffen. Noch bevor es zu einem finanziellen Schaden kommen konnte, schritten die Polizisten ein.
Schaden verhindert
Der Verdacht der 77-Jährigen kam damit rechtzeitig. „Durch das rasche Einschreiten der Polizisten konnte ein finanzieller Schaden verhindert werden“, so die Landespolizeidirektion Oberösterreich.