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Kleiner Kater vor Polizeiinspektion ausgesetzt
Das rund vier Monate alte Tier wurde in einer kleinen Transportbox direkt vor der Polizeiinspektion Mauerkirchen zurückgelassen.

„Inspektor Leo“: Vier Monate alter Kater in Box vor Polizeistation ausgesetzt

Ungewöhnlicher Fund vor der Polizeiinspektion Mauerkirchen: Ein erst rund vier Monate alter Kater wurde in einer kleinen Box ausgesetzt. Die Pfotenhilfe nahm „Inspektor Leo“ auf und sucht nun nach Hinweisen.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(281 Wörter)
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Ein kleiner weiß-schwarzer Kater sorgt derzeit im Bezirk Braunau für Aufsehen. Das rund vier Monate alte Tier wurde in einer kleinen Transportbox direkt vor der Polizeiinspektion Mauerkirchen zurückgelassen. Die Polizei verständigte daraufhin den Tierschutzhof Pfotenhilfe in Lochen. Eine Mitarbeiterin holte den jungen Kater ab. Bei der Pfotenhilfe angekommen, wurde das Tier zunächst von zahlreichen Flöhen und anderen Parasiten befreit. Passend zu seinem ungewöhnlichen Fundort bekam der Vierbeiner schließlich den Namen „Inspektor Leo“.

Pfotenhilfe sucht nach Hinweisen

Nun hofft die Tierschutzorganisation herauszufinden, woher der auffällig gezeichnete Kater stammt. Dafür wurde ein Foto von „Inspektor Leo“ veröffentlicht. Wer das Tier erkennt oder Hinweise auf dessen bisherige Halter geben kann, soll sich bei der Pfotenhilfe melden. „So skrupellos muss man erst einmal sein, einen kleinen Kater auszusetzen und dann auch noch in einer winzigen Box und direkt vor der Polizei“, kritisiert Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler.

Kleiner Kater vor Polizeiinspektion ausgesetzt
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Kleiner Kater vor Polizeiinspektion ausgesetzt
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„Die Leute werden immer dreister“

Stadler berichtet, dass ungewollte Katzen in der Vergangenheit bereits vor dem Tor des Tierschutzhofes zurückgelassen worden seien. Dass nun ein Tier direkt vor einer Polizeiinspektion ausgesetzt wurde, sei für sie eine neue Dimension. „Die Leute werden immer dreister. Früher haben die Täter den ungewollten Nachwuchs ihrer illegal unkastrierten Katzen noch vor unserem Tor abgestellt, mittlerweile sogar schon vor der Polizei!“, so Stadler. Laut Pfotenhilfe könnten für das Aussetzen eines Tieres Geldstrafen von bis zu 7.500 Euro drohen. Zudem müssten nach Angaben der Organisation die entstandenen Kosten einschließlich der tierärztlichen Versorgung ersetzt werden. Hinweise zu „Inspektor Leo“ können über das Kontaktformular der Pfotenhilfe übermittelt werden.

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