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/ ©Montage: Canva
auf dem bild von 5min.at sieht man ein rasendes auto bei einer polizeikontrolle.
Mit über 100 km/h durch Siedlung: 18-Jähriger flüchtet vor Polizei.

Wilde Verfolgungsfahrt endet in Sackgasse – doch 18-Jähriger rennt weiter

Ein 18-Jähriger lieferte sich am Dienstagnachmittag eine kilometerlange Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Dabei soll er mit mehr als 100 km/h durch ein Siedlungsgebiet gerast sein. Seine Flucht setzte er später zu Fuß fort.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(262 Wörter)
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Gegen 15 Uhr fiel einer Polizeistreife im Ortsgebiet von Aspach (Bezirk Braunau am Inn in Oberösterreich) ein leistungsstarker Pkw mit einem den Beamten bekannten Kennzeichen auf. Die Polizisten folgten dem Wagen durch eine Siedlungsstraße, in der Tempo 30 gilt, und forderten den Lenker mit Blaulicht, Folgetonhorn und Lichtzeichen zum Anhalten auf. Doch statt stehen zu bleiben, beschleunigte der Fahrer laut Polizei stark. Mit mehr als 100 km/h soll er durch das Siedlungsgebiet gefahren sein und anschließend über Pimberg in Richtung Höhnhart die Flucht fortgesetzt haben.

Nach zehn Kilometern ging es zu Fuß weiter

Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Nach rund zehn Kilometern war für den Pkw schließlich Schluss: In Höhnhart geriet der 18-Jährige in eine Sackgasse und musste sein Fahrzeug stoppen. Aufgeben wollte der junge Mann offenbar trotzdem nicht. Er stieg aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß durch mehrere Gärten. Die Beamten folgten ihm und konnten ihn schließlich auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses stellen.

Mehrere Anzeigen drohen

Gegen 15.10 Uhr wurde der 18-Jährige aus dem Bezirk Braunau vorläufig nach verwaltungsrechtlichen Bestimmungen festgenommen. Rund eine Stunde später, gegen 16.15 Uhr, wurde die Festnahme nach Abschluss der ersten Erhebungen wieder aufgehoben. Damit ist die Angelegenheit für den jungen Mann jedoch nicht erledigt. Er wird laut Polizei wegen des Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit, des unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen sowie nach dem Suchtmittelgesetz bei der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt. Hinzu kommen Anzeigen wegen mehrerer Verkehrsdelikte bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau.

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