Nach Sturz über Felswand: Forstmitarbeiter (60) setzt selbst Notruf ab
Ein Arbeitseinsatz am Schwarzberg in Molln endete für einen 60-Jährigen schwer verletzt. Der Forstmitarbeiter stürzte rund zehn Meter über eine Felswand und setzte danach noch selbst den Notruf ab.
Der 60-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems war am Dienstag, 29. September 2026, am Schwarzberg (Oberösterreich) unterwegs. Gegen 14.15 Uhr führte der Mitarbeiter der Österreichischen Bundesforste im Gemeindegebiet von Molln eine Begehung durch. Dabei suchte er nach Käferbäumen, um diese zu markieren.
Zehn Meter abgestürzt
Während dieser Arbeiten kam es zum schweren Unfall. Der Mann stürzte über eine etwa zehn Meter hohe Felswand ab. Dabei zog er sich laut Landespolizeidirektion Oberösterreich mehrere Verletzungen am gesamten Körper zu. Trotz seiner Verletzungen gelang es dem 60-Jährigen, noch selbstständig den Notruf abzusetzen. Damit setzte er die Rettungskette in Gang. Die Bergung stellte die Einsatzkräfte allerdings vor eine zusätzliche Herausforderung: Wegen des dichten Waldes konnte der eintreffende Notarzthubschrauber den Verletzten nicht direkt aufnehmen.
Bergrettung im Einsatz
Mitglieder der Bergrettung brachten den verletzten Forstmitarbeiter deshalb zunächst in offeneres Gelände. Erst dort konnte ihn der Notarzthubschrauber aufnehmen. Anschließend wurde der 60-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung in das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr geflogen.