Pflegebad in Kallham nach Legionellen-Fund gesperrt
Im Altenheim Kallham im Bezirk Grieskirchen wurden Legionellen in einem Pflegebad nachgewiesen. Die betroffene Anlage wurde daraufhin gesperrt und desinfiziert. Erkrankungen sind laut Sozialhilfeverband derzeit keine bekannt.
Laut Medienberichten wurde die Heimleitung am Montagabend, dem 28. September, über den auffälligen Laborbefund informiert. Betroffen ist eines der Pflegebäder im Altenheim Kallham. Nach Angaben des Sozialhilfeverbands Grieskirchen-Eferding wurde dieses Bad nicht laufend verwendet. Nach Bekanntwerden des Ergebnisses reagierten die Verantwortlichen umgehend.
Bad sofort gesperrt
Das betroffene Pflegebad darf vorerst nicht mehr genutzt werden. Laut Christoph Schweitzer, Grieskirchner Bezirkshauptmann und Obmann des Sozialhilfeverbands, wurden unmittelbar Hygienemaßnahmen gesetzt. Die betroffenen Leitungen wurden durchgespült. Zusätzlich wurde die Anlage gründlich desinfiziert. Damit soll die festgestellte Belastung beseitigt werden.
Neue Probe am Freitag
Ob die Maßnahmen erfolgreich waren, soll eine weitere Untersuchung zeigen. Für Freitag ist eine neuerliche Messung vorgesehen. Schweitzer rechnet damit, dass dabei keine Belastung mehr festgestellt wird. Unabhängig vom Ergebnis soll die Situation weiterhin kontrolliert werden. Das Pflegebad bleibt damit unter Beobachtung.
Keine Infektionen bekannt
Für Unruhe sorgte eine anonyme E-Mail an Medien. Darin war von möglichen Erkrankungen durch die Legionärskrankheit die Rede. Der Sozialhilfeverband widerspricht dieser Darstellung. Nach dem derzeitigen Stand seien keine entsprechenden Infektionen bekannt. Hinweise auf Erkrankungen gibt es laut den Verantwortlichen somit aktuell nicht.