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/ ©Fotomontage: 5 Minuten & Canva
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen verzweifelten Mann am Tablet und einen Polizisten.
In wenigen Sekunden wird Geld künftig von einem Konto am nächsten sein - und das oft kostenlos. Für Konsumenten super, für Ermittler nicht so.

Bank-Änderung lässt Ermittler verzweifeln: „Blanke Katastrophe…“

Geld in Sekundenschnelle von einem Konto am nächsten haben? Das wird ab 9. Oktober 2025 in Europa möglich sein. Warum vor allem Ermittler keine Freudensprünge machen, erzählt ein Polizist gegenüber 5 Minuten.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(291 Wörter)
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Mit Oktober ist es in der gesamten EU verpflichtend, dass Banken Echtzeitüberweisungen durchführen können. In wenigen Sekunden ist dabei das Geld vom einen auf dem anderen Konto, vorgeschrieben ist dabei ein Zeitraum von maximal zehn Sekunden. Die wichtigsten Infos dazu bekommt ihr hier: Änderung bei Banken bringt Gratis-Überweisung in 10 Sekunden. Was für Konsumenten super und Luxus pur ist, ist für Ermittlungsbehörden aber „eine blanke Katastrophe“, so ein Polizist gegenüber 5 Minuten.

Sofortüberweisungen bringen positive und negative Seiten

„Gelder können nicht mehr zurückgeholt oder eingefroren werden“, erklärt er weiter. Durch die Echtzeittransaktion würde das Geld nämlich in Sekundenschnelle durch halb Europa und damit auch ins Ausland fließen. Ähnlich sieht das auch der Verein für Konsumenteninformation (VKI). Während die Konsumentenschützer es als positiv erachten, dass der Betrag nach einer Sofortüberweisung direkt verfügbar ist und es auch Sicherheit für Empfänger – etwa beim Gebrauchtwagenkauf – gibt, sieht man auch die negativen Seiten. So können „Instant Payments“ (Sofortüberweisungen) etwa bankseitige Kontrollen zur Verhinderung von Phishing und Co. unterlaufen. Zudem seien im Betrugsfall Beträge eben schnell vom Empfängerkonto abrufbar.

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Weitere Änderung soll Transaktionen sicherer machen

Immerhin: Eine zweite Änderung soll die Überweisungen zumindest halbwegs sicherer machen – und auch Fehler, die aus Versehen geschehen, vermeiden. Banken müssen ebenfalls ab 9. Oktober prüfen, ob der Name der Empfänger mit der hinterlegten IBAN übereinstimmt. Trifft das nicht zu, wird eine deutliche Meldung angezeigt, Kunden sollten dann ihre Daten noch einmal überprüfen und können die Überweisung sogar stoppen. Alles dazu auch hier: Bankkunden aufgepasst: Neue Regeln für Überweisungen treten in Kraft.

Was sich bei den Banken in Europa mit 9. Oktober 2025 ändert:

  • Sofortüberweisungen müssen von allen Bankinstituten angeboten werden
  • Preise müssen an jene der herkömmlichen Überweisungen angepasst werden – in den allermeisten Fällen bedeutet das: gratis Sofortüberweisungen
  • Echtzeitüberweisung darf maximal zehn Sekunden in Anspruch nehmen
  • IBAN müssen mit Empfängernamen abgeglichen werden, stimmen sie nicht überein, wird eine deutliche Meldung angezeigt
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 24.09.2025 um 14:01 Uhr aktualisiert
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