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/ ©Montage: Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt Euro-Banknoten sowie einen Mann, der entsetzt auf seinen Laptop blickt.
Die Täter leiteten das Opfer an, ein Konto bei einer Kryptobörse sowie ein OnChain-Wallet zu erstellen

Krypto-Betrug: Mann (42) fällt auf Fake-Investment rein

Ein 42-jähriger Mann aus dem Bezirk Mattersburg wurde Opfer eines professionellen Internetbetrugs.

von Andrea Lautmann
1 Minute Lesezeit(101 Wörter)

Eine vermeintliche Online-Bekanntschaft überzeugte ihn, in eine angeblich lukrative Kryptowährungsplattform zu investieren.

Falsche Versprechen: Gewinne blieben aus

Die Täter leiteten das Opfer an, ein Konto bei einer Kryptobörse sowie ein OnChain-Wallet zu erstellen. In mehreren Schritten überwies der Mann Kryptowährungen im Wert eines fünfstelligen Eurobetrags. Die versprochenen Gewinne blieben jedoch aus.

Anzeige erstattet – Polizei ermittelt

Als Zweifel an der Seriosität der Plattform aufkamen, erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen wegen Internetbetrugs laufen. Ob der entstandene Schaden rückgängig gemacht werden kann, ist derzeit unklar.

So erkennen Sie betrügerische Plattformen

1. Vorsicht bei „zu guten“ Angeboten
Versprechungen von schnellem Geld und hohen Renditen sind meist ein Warnsignal. Seriöse Investments haben immer ein Risiko – und keine Garantie auf hohe Gewinne.

2. Online-Recherche hilft
Suchen Sie nach Erfahrungen, Bewertungen oder Warnmeldungen. Die Plattform Watchlist Internet
bietet eine gute Übersicht über aktuelle Betrugsfälle.

3. FMA-Konzession prüfen
Handelsplattformen in Österreich brauchen eine Konzession der Finanzmarktaufsicht (FMA). Auf www.fma.gv.at
können Sie prüfen, ob Warnungen zu einer Plattform vorliegen.

4. Impressum & Kontaktmöglichkeiten checken
Fehlt ein Impressum oder ist kein Ansprechpartner telefonisch erreichbar? Dann ist Vorsicht geboten. Seriöse Anbieter sind transparent und offen.

5. Drängen auf Nachzahlungen – ein Alarmsignal
Werden Sie nach Ihrer ersten Einzahlung schnell kontaktiert und zu weiteren Überweisungen gedrängt, ist das ein klares Anzeichen für Betrug.

Was tun bei Betrugsverdacht?

Zahlen Sie kein weiteres Geld ein.

Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Kreditkartenfirma. Bei Kreditkartenzahlungen kann eventuell eine Rückbuchung erfolgen.

Melden Sie den Vorfall der FMA.

Schämen Sie sich nicht – handeln Sie!

Internetbetrug kann jeden treffen – unabhängig von Alter oder Erfahrung. Entscheidend ist, schnell zu reagieren und den Betrug zu melden. Ihre Anzeige kann helfen, Täter zu überführen und andere zu schützen.

Weitere Infos & Hilfe gibt es hier.

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