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/ ©Montage: Canva Pro/Screenshot Chat GBT
Bild auf 5min.at zeigt Chat GBT auf einem Laptop
Immer mehr Menschen greifen bei Gesundheitsfragen zuerst zum Handy und befragen eine KI.

Ein Drittel der Österreicher nutzt schon KI bei Gesundheitsfragen

Immer mehr Österreicher vertrauen bei Gesundheitsfragen der KI. Laut Studie nutzt schon jeder Dritte digitale Helfer und jeder Zehnte vertraut ihnen mehr als Ärzten.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
2 Minuten Lesezeit(422 Wörter)
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So hast du dich vielleicht selbst schon ertappt: Halsweh, Kopfschmerzen, ein Ziehen im Bauch. Das Erste, was du machst? Du greifst zum Handy, öffnest deine KI-App und fragst nach. Wie oft hast du dich dabei schon erwischt? Eine neue Studie zeigt jetzt: Du bist nicht allein. Die Gesundheitsstudie 2025 der Wiener Städtischen Versicherung belegt, dass bereits ein Drittel der Österreicher KI für Gesundheitsfragen nutzt. Zwar vertraut die Mehrheit weiterhin (eher) den Informationen von Ärzten, doch jeder Zehnte gibt an, den Auskünften einer KI mehr Vertrauen zu schenken.

„Die Ergebnisse unterstreichen, wie stark digitale Technologien mittlerweile in unseren Alltag integriert sind und werfen zugleich Fragen nach Chancen, Risiken und Verantwortlichkeiten im Umgang mit KI-basierten Gesundheitsinformationen auf“.

erklärt Sonja Brandtmayer, Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen.

Kritik am Gesundheitssystem wächst

Parallel dazu nehmen die Zweifel am öffentlichen Gesundheitssystem zu. Zwar zeigt sich jeder Zweite zufrieden, doch 45 Prozent sehen eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung in den letzten zwölf Monaten und nur 8 Prozent eine Verbesserung. Besonders oft wird über zu wenige Kassenärzte und lange Wartezeiten geklagt. Während man bei Hausärzten meist innerhalb weniger Tage einen Termin bekommt, müssen mehr als ein Drittel der Befragten über zwei Monate auf einen Facharzttermin mit Kassenvertrag warten.

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Körperlich und mental geht’s vielen gut – Stress bleibt

Trotz der Kritik an der Versorgung schätzen viele ihren eigenen Gesundheitszustand als gut ein: Ein Sechstel bemerkte sogar eine Verbesserung in den letzten zwölf Monaten. Prozent bewerten ihre mentale Gesundheit als gut: Dabei Männer (63 Prozent) häufiger als Frauen (49 Prozent). Ein Drittel der Bevölkerung fühlt sich gestresst. Zwei von fünf können nach einem stressigen Tag gut abschalten, mehr als ein Fünftel jedoch kaum oder gar nicht. Brandtmayer warnt: „Dass so viele im Alltag nicht zur Ruhe finden, macht deutlich, wie groß die Gefahr einer andauernden Anspannung ist – mit Folgen für Schlaf, Erholung und langfristige Gesundheit.“

Belastungen hoch – Resilienz auch

Die Studie zeigt: 84 Prozent der Bevölkerung leben mit Sorgen. Vor allem rund um eigene Gesundheit, Finanzen, Zukunft sowie geopolitische Konflikte. Trotzdem bezeichnen sich 7 von 10 Österreichern als resilient. Neben KI steigt auch das Interesse an alternativ- und komplementärmedizinischen Methoden: Jeder Zweite hat bereits Erfahrungen mit Homöopathie, Akupunktur oder Osteopathie. Bei 28 Prozent ist das Interesse im letzten Jahr gestiegen, bei den Unter-35-Jährigen sogar bei 37 Prozent. Auch die private Gesundheitsvorsorge gewinnt an Bedeutung: 37 Prozent zeigen steigendes Interesse, bei den 16- bis 35-Jährigen sogar über 50 Prozent.

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